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In diesem Museum gibt es immer einen Anschluss

Interessengemeinschaft lädt in die Annenstraße ein In diesem Museum gibt es immer einen Anschluss

Die Lage ist zentrumnah, das Raumangebot geradezu beneidenswert, die Technikschau beeindruckend. Die Möglichkeiten zum interaktiven Mitmachen für junge und ältere Besucher sind vielfältig. Das Fernmeldemuseum Dresden in der Annenstraße 5 bietet eine Menge.

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Wolfgang Ludwig repariert einen Fernschreiber Baujahr 1979.

Quelle: Peter Weckbrodt

Dresden. Die Lage ist zentrumnah, das Raumangebot geradezu beneidenswert, die Technikschau beeindruckend. Die Möglichkeiten zum interaktiven Mitmachen für junge und ältere Besucher sind vielfältig. Das Fernmeldemuseum Dresden in der Annenstraße 5 bietet eine Menge. Seit Jahresbeginn haben die 84 Mitglieder der Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik e. V. weitere von ihnen selbst aufgearbeitete Fernmeldeanlagen und Geräte öffentlich zugänglich gemacht. Dazu zählt ein Glühlampenschrank aus dem Jahre 1935. Der Begriff Glühlampe steht hier für die Anzeige der Teilnehmerbuchse, in die per Hand der gewünschte Fernsprechanschluss gestöpselt wurde. Das später selbstverständliche Selbstwählen war seinerzeit noch unbekannt.

Zum Mitmachen für den Besucher wurde der bis ins Jahr 1996 in Dresden typische Selbstwählbetrieb mit sogenannten Drehwählern aufgebaut. Jeder Fernsprechteilnehmer hatte "seinen" elektromechanisch arbeitenden Wähler. Vor dem Krieg waren das rund 70 000 Anschlüsse. Durch die Bombenangriffe und Reparationsleistungen an die Besatzungsmacht schrumpfte deren Zahl nach 1945 erheblich. Die Vorkriegszahl wurde erst 1970 wieder erreicht.

Bis auf wenige Ausnahmen sind alle ausgestellten Telefonapparate untereinander erreichbar und warten nur darauf, von den Besuchern benutzt zu werden. Das gilt auch für die verschiedenen Fernschreiber, mit denen Nachrichten beispielsweise zwischen den Kombinatsleitungen und den Betrieben übermittelt wurden. Auch nach der Wende wurden die Geräte noch genutzt.

Fernmeldemuseum Dresden, Annenstraße 5, 01067 Dresden; Tel.: 0351-4820608; Öffnungstage in diesem Jahr: 13.2., 12.3., 9.4., 14.5., 11.6., 3.7., 7.8., 4.9., 2.10., 6.11., 4.12. jeweils 10-15 Uhr; Eintritt: Erw. 1 Euro, Jugendliche (14-18 Jahre) 0,50 Euro, Kinder frei. E-Mail: verein@ighft.de; www.fernmeldemuseum-dresden.de

Peter Weckbrodt

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