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In diesem Jahr fällt der Startschuss zum Neubau einer Schwimmhalle am Freiberger Platz

In diesem Jahr fällt der Startschuss zum Neubau einer Schwimmhalle am Freiberger Platz

Seit 1969 gibt es die Schwimmhalle am Freiberger Platz. Mit ihrem konkav gebogenen Spannbetondach erweckte sie damals großes Aufsehen und galt als architektonisches Vorbild für andere Hallen, zum Beispiel in Potsdam oder im Leipziger Sportforum.

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Quelle: Carola Fritzsche

Mittlerweile ist Dresdens größte Schwimmhalle aber in die Jahre gekommen.

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Das Nordbad in der Neustadt

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Mehrfach stand sie wegen der maroden Bausubstanz kurz vor der Schließung. Erst im vergangenen Jahr konnte die Betriebserlaubnis im buchstäblich letzten Moment gerade noch einmal verlängert werden. Umso mehr wurde von vielen Schwimmfans der 30. Januar dieses Jahres herbeigesehnt. An dem Tag stand der Beschluss für den Neubau und die Sanierung der Halle an der Freiberger Straße auf der Tagesordnung des Dresdner Stadtrates. Und wie erwartet stimmten die Stadträte aller Fraktionen einstimmig für das rund 23,5 Millionen Euro teure Projekt.

„Endlich kommt das jahrelange Ringen, wie und mit welchen Mitteln die dringend benötigte Schwimmhalle erweitert und saniert werden soll, zu einem glücklichen Ende“, sagte der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Blümel. Die Entscheidung sei ein großer Schritt zur Verbesserung sowohl für den Spitzen- als auch für den Breiten- und Schulsport, betonte der Kommunalpolitiker. Bereits im Vorjahr hatten Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Sachsens Innenminister Markus Ulbig (beide CDU) mit der Unterzeichnung einer städtebaulichen Vereinbarung die Schwimmhallensanierung auf den Weg gebracht.

„Die Halle hat mehr als 40 Jahre ihren Dienst getan. Jetzt ist das Objekt in die Jahre gekommen und muss grundhaft erneuert werden“, erklärte Ulbig damals. 4,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ steuert der Freistaat deshalb für den ersten Bauabschnitt der Sanierung bei, weitere 2,25 Millionen Euro kommen von der Stadt. Der erste Abschnitt beinhaltet den Neubau einer 50-Meter-Schwimmhalle, die an das alte Objekt angrenzen soll, und hierfür erforderlicher Interimsbauten. Damit möchte die Stadt demnächst beginnen.

Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass der reguläre Schwimmbetrieb in der alten Halle ungestört weitergehen kann und sich somit Schul- und Freizeitsportler kein neues Domizil suchen müssen. Sind die Arbeiten an der neuen Halle beendet, was voraussichtlich Anfang 2016 der Fall sein wird, folgen die Sanierung der seit 2008 unter Denkmalschutz stehenden gegenwärtigen Halle sowie die Gestaltung der Außenanlage mit einem Eingangsbereich, Parkplätzen und einem Kleinspielfeld. Komplett fertig soll der Schwimmhallenkomplex voraussichtlich Ende 2017 sein.

Für die Sanierung der bestehenden Halle und der Arbeiten auf dem Gelände erhofft sich Orosz weitere Mittel vom Freistaat. Ulbig konnte zwar noch keine genauen Summen zusichern, signalisierte aber Bereitschaft. „Der Komplex ist das Leistungszentrum der national und international sehr erfolgreichen Schwimmer und Wasserspringer der Landeshauptstadt Dresden. Hier trainieren außerdem viele städtische Vereine, so dass dieser Komplex eine wichtige Rolle für den Freizeit- und Breitensport inne hat“, so die Oberbürgermeisterin.

Stephan Hönigschmid

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