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In der Kinder-Uni drehte sich am Dienstagabend alles rund um die Lieblingsspeise der Knirpse

In der Kinder-Uni drehte sich am Dienstagabend alles rund um die Lieblingsspeise der Knirpse

Am Dienstagabend tummelten sich auf dem Canpusgelände der Technischen Universität (TU) neben den Erwachsenen auch 500 Jungstudenten, die sich für eine interessante Vorlesung unter dem Motto "Wie bekommt die Nudel ihre Form?" eingeschrieben hatten.

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Ganz erstaunt blickten die kleinen Studenten, als Assistentin Carolin Schmidt aus dem Teigklumpen aus Hartweizengrieß und Wasser dünne Spaghettifäden zauberte. Da lief wohl einigen das Wasser im Munde zusammen - nur leider fehlte die Tomatensoße im Hörsaalzentrum der Technischen Universität.

Quelle: D. Flechtner

Dresden. Besonders groß war die Freude, schließlich handelte die Vorlesung doch von ihrem Leibgericht! Von den Rohstoffen bis hin zum fertigen Produkt lernten die Pastafans alles zur Herstellung rund um Spaghetti, Nudeln und Co..

Wie die großen Studenten begrüßten die Knirpse die Referentin Susanne Zahn mit mehrfachem Klopfen auf den Tisch. Die Wissenschaftlerin am Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik nahm die kleinen Forscher mit auf den Produktionsweg der Nudel. Dazu zeigte die Referentin nicht nur Fotos und Videos, sondern stellte einen handgemachten Nudelteig live her. Nicht nur Kinder haben Pasta als ihr Leibgericht auserkoren, auch die erwachsenen Deutschen verspeisen durchschnittlich acht Kilogramm davon im Jahr.

Die ersten Nudeln gab es schon vor mehr als 1000 Jahren - dementsprechend ist die Herstellung heutzutage professionalisiert. Bilder aus alten Tagen, in denen der Pastabäcker den Teig stundenlang und mit Manneskraft selbst ausrollte und anschließend ausschnitt und formte, gehören der Vergangenheit an. Riesige Bottiche, Schneidmaschinen und Öfen verrichten diese Arbeit heute in Sekundenschnelle.

Doch wie bekommt denn nun die Nudel ihre Form? Entweder sie wird aus dem Teig ausgeschnitten oder durch bestimmte Vorlagen hindurchgedrückt - so entstehen auch besondere Formen wie Weihnachtsbäume oder Herzen. Am Ende konnten sich die kleinen Studenten noch ein Rezept für Nudeln mitnehmen, um in der heimischen Küche das geliebte Mahl handgemacht und frisch zuzubereiten.

Juliane Just

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