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In Sachsen machten gestern rund 30 000 Schüler mit beim Projekttag „genialsozial“

Arbeit statt Schule In Sachsen machten gestern rund 30 000 Schüler mit beim Projekttag „genialsozial“

Fast 30 000 Schüler in Sachsen tauschten am Dienstag vor den Ferien die Schule gegen einen Arbeitsplatz. Anlass war der 12. landesweite Aktionstag unter dem Motto „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“. Die Dresdner Stadtverwaltung unterstützte das Projekt mit 147 Arbeitsplätzen.

Elenia Menzel machte sich nützlich in der DNN-Redaktion.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Fast 30 000 Schüler in Sachsen tauschten am Dienstag vor den Ferien die Schule gegen einen Arbeitsplatz. Anlass war der 12. landesweite Aktionstag unter dem Motto „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“. Die Dresdner Stadtverwaltung unterstützte das Projekt mit 147 Arbeitsplätzen. Die Schüler arbeiten zum Beispiel in städtischen Krankenhäusern, Bibliotheken oder Kindertagesstätten.

Der Schirmherr des Aktionstages, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), empfing einige Schüler in der Staatskanzlei, darunter Isa-Lia Zeh-Sá (15) von der Geschwister-Scholl-Oberschule Leipzig, Jan Wunderlich (19) vom Beruflichen Gymnasium am Berufsschulzentrum „Anne Frank“ Plauen und Livia Demuth (15) vom Sorbischen Gymnasium Bautzen. Sie halfen im Referat für Öffentlichkeitsarbeit mit, außerdem informierten sie zu Beginn der Kabinettssitzung über Förderprojekte von „ genialsozial“.

Der größte Teil des Geldes geht wie seit jeher in Länder und Projekte, die finanzielle Probleme haben, oder die einfach unterstützenswert sind. Dieses Jahr geht das Geld in die medizinische Hilfe und Versorgung für Schwangere und Neugeborene in Madagaskar und den Bau eines Küchengebäudes in einem indischen Kinderheim, außerdem in den Ausbau eines Bildungszentrums in Uganda und den Bau einer Schule mit landwirtschaftlicher Ausrichtung in Tansania. Das restliche Geld geht an die Schule der jeweiligen Schülerinnnen und Schüler, mit dem Geld werden soziale Nöte im Schulumfeld bekämpft und das gesellschaftliche Miteinander gestärkt.

„genialsozial“ ist nach Angaben der Organisatoren, Sachsens größte Jugendsolidaritätsaktion. Die Aktion „genialsozial“ hatte ihren Ursprung 1964, in Norwegen unter dem Namen Operasjon Dagsverk („Aktion Tageslohn“) schon damals kam das Geld Entwicklungsländern zur Unterstützung zugute. Dieses Projekt ist inzwischen die größte Jugendsolidaritätsaktion Skandinaviens.

Auch die DNN machten dieses Jahr mit beim „genialsozial“-Tag und beschäftigten Elenia Menzel (13) vom Gymnasium Dresden-Bühlau unter anderem damit, diesen Bericht zu verfassen. Während sie in der Redaktion mitarbeitete, mussten ihre Mitschüler, die sich nicht für „genialsozial“ gemeldet hatten, in der Schule putzen.

Von DNN

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