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In Dresden-Altstrehlen soll für 6,5 Millionen Euro ein Pflegehotel entstehen

In Dresden-Altstrehlen soll für 6,5 Millionen Euro ein Pflegehotel entstehen

Wo in Altstrehlen nahe des Kaitzbaches einmal ein Bauernhof stand, soll es bald ein modernes Pflegehotel geben. Ein Hotel für alte und kranke Menschen, die den entsprechenden Komfort nicht missen möchten, aber zu jeder Zeit auch medizinisch betreut werden können.

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Die Firma Askir will in Altstrehlen solch ein Pflegehotel errichten.Repro: D. Flechtner

So stellt es sich Kay Reiners vor. Der Chef des Dresdner Pflegeunternehmens Askir glaubt, dass ein solcher Bedarf vorhanden ist. Für 6,5 Millionen Euro soll deshalb auf einer jetzigen Freifläche in der Nähe des Wasaplatzes möglichst noch in diesem Jahr Baubeginn für das Spezialhotel sein.

Wie es einmal aussehen könnte, zeigt bereits ein Informationsschild. Aber noch ist der Bauherr auf Geldsuche. Wie Reiners den DNN erklärte, soll das Projekt mit geplanten 70 Einzel- oder Doppelappartements und einer Nutzfläche von insgesamt 4000 Quadratmetern ein Investorenmodell für Anleger sein. Interessenten dafür seien schon vorhanden. Genauere Angaben machte Reiners jedoch nicht. Klar ist auch keineswegs, ob das abgebildete, von Andreas Weise entworfene Gebäude überhaupt so gebaut wird. Der Dresdner Architekt - er plante unter anderem auch die Seniorenresidenz "Bürgerwiese" - hat nach eigener Aussage bisher keinerlei Zusagen.

Reiners gründete sein Pflegeunternehmen 1994. Neben ambulanter Pflege und Reha-Service bietet er in Strehlen bereits betreutes Wohnen, stationäre Pflege und Intensivpflege an. Im Oktober will er zusätzlich in Gruna eine Station für junge Beatmungspatienten eröffnen. Das Pflegehotel soll nun ein weiteres Spektrum einer finanziell abgesicherten Klientel abdecken. Unter 1500 Euro im Monat ist dieser Service kaum zu haben. Im wohnlichen Ambiente kann eine Betreuung auf Zeit (nach Operationen und für spezielle Therapien) oder auch auf Dauer erfolgen. Das Haus zielt auch auf Touristen, die als Patienten oder Angehörige bei einer Reise auf Hilfe angewiesen sind. Neu ist das Modell Pflegehotel in der alternden Gesellschaft nicht. In Dresden könnte damit allerdings Neuland beschritten werden. Genia Bleier

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.02.2012

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