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Imtech-Pleite trifft auch 23 Mitarbeiter in Dresden

Imtech-Pleite trifft auch 23 Mitarbeiter in Dresden

Die Insolvenz des Gebäudeausrüsters Imtech trifft auch 170 Mitarbeiter in Mitteldeutschland. Allein an den drei sächsischen Standorten Leipzig, Dresden und Chemnitz seien es insgesamt 113 Mitarbeiter, erklärte ein Sprecher auf Anfrage.

Davon entfallen 36 auf den Standort im Leipziger Norden und 23 auf den in Dresden. Größter Standort in Sachsen ist Chemnitz mit 54 Mitarbeitern. Hier war Imtech in den 90ern beim Rohrleitungsbauer Max Straube eingestiegen. Einzige weitere Niederlassung in Mitteldeutschland ist Magdeburg mit 57 Mitarbeitern.

Trotz der Insolvenz werde weiter gearbeitet, erklärte Insolvenzverwalter Peter-Alexander Borchordt. Er bemüht sich darum, das Unternehmen fortzuführen. Bundesweit seien 960 Baustellen betroffen, darunter der Hauptstadtflughafen BER und das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21. Konkrete Projekte in Sachsen und Mitteldeutschland wollte das Unternehmen nicht nennen. Die Chemnitzer Tochter Max Straube hatte unter anderem 2011 bis 2013 bei Holzindustrie Torgau (HIT) neue Erdrohre verlegt. Auch BMW, Audi und Vattenfall gehörten schon zu den Kunden.

Imtech Deutschland mit bundesweit 4000 Mitarbeitern hatte vor gut einer Woche Insolvenz angemeldet. Vorgestern rutschte dann auch der holländische Mutterkonzern Royal Imtech NV (1300 Mitarbeiter) in die Pleite.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2015

joh

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