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Immobilienverkauf nach Infinus-Finanzskandal in Dresden bringt weitere 13 Millionen Euro

Vermögensverwertung Immobilienverkauf nach Infinus-Finanzskandal in Dresden bringt weitere 13 Millionen Euro

Die Opfer des Infinus-Finanzskandals können sich freuen: Den Insolvenzmassen sind durch Grundstücksverkauf zusätzlich über 13 Millionen Euro zugeflossen.

 
 

Quelle: imago stock&people

Dresden.  Die Opfer des Infinus-Finanzskandals können sich freuen: Bruno M. Kübler, der Insolvenzverwalter der Future Business KGaA (FuBus), der Muttergesellschaft des FuBus/Infinus-Konzerns, hat die FuBus-Immobilien verkauft. Auch der Grundbesitz des persönlich haftenden Gesellschafters Jörg Biehl wechselt den Eigentümer. Durch diesen Verkauf sind den beiden Insolvenzmassen zusätzlich über 13 Millionen Euro zugeflossen, teilte der Verwalter am Dienstag mit.

Der Verkauf umfasse die Dresdner FuBus-Villen sowie ein Mehrfamilienhaus. Der Verkauf erfolgte an den Höchstbietenden, die Gesellschaft eines Schweizer Family-Office. Der Kaufpreis für diese FuBus-Objekte betrug insgesamt 11,3 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Erlös, der über einen Einzelverkauf der Objekte hätte erzielt werden können. Nachdem inzwischen der Kaufpreis eingegangen ist, ist die Verwertung der FuBus-Immobilien damit abgeschlossen.

Bereits vorher hatte Kübler die Dresdner Eigentumswohnungen der FuBus an verschiedene Käufer für insgesamt 950 000 Euro veräußert.

Neben den FuBus-Immobilien konnte Kübler auch die Häuser veräußern, die sich im Eigentum des Gründers und persönlich haftenden Hauptgesellschafters der FuBus, Jörg Biehl, befanden. Verkauft worden sei jetzt ein Mehrfamilienhaus in Radebeul und ein Bürohaus in Dresden. Der Kaufpreis habe insgesamt 1,8 Millionen Euro betragen und sei beim Insolvenzverwalter eingegangen. Auch hier war die Käuferin die höchstbietende Gesellschaft, die auch die FuBus-Immobilien erworben hat. Bereits zuvor hatte Kübler die Ferienimmobilie von Jörg Biehl meistbietend veräußert, sodass auch die Verwertung der Biehl-Immobilien nunmehr abgeschlossen ist.

„Mein Ziel war es, die Immobilien im Interesse der Gläubiger ohne Zeitdruck zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen“, betonte Kübler, Seniorpartner der bundesweit tätigen Kanzlei Kübler, nach Abschluss des Verkaufsprozesses. „Dies ist gelungen.“

Insgesamt konnte Kübler bis zum heutigen Tage rund 150 Millionen Euro zur FuBus-Masse ziehen. Diese Summe setze sich zusammen aus den Immobilien-Verkaufserlösen, den bereits erfolgten Rückkäufen von Lebens- und Rentenversicherungen, der Einziehung von Bankbeständen, dem Verkauf von Edelmetallen und der Auflösung eines Fonds-Depots.

Die Quotenaussichten für die rund 28 000 FuBus-Gläubiger schätzt Kübler derzeit weiterhin auf bis zu 20 Prozent.

Von Ingolf Pleil

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