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Im Leserauftrag nachgefragt: Warum müssen Pappeln in Dresden-Trachau weichen?

Im Leserauftrag nachgefragt: Warum müssen Pappeln in Dresden-Trachau weichen?

Morgens gegen 7 Uhr heulten gestern auf dem Sportplatz zwischen Trobisch- und Aachener Straße in Trachau die Motorsägen, wurde dort mit der Fällung von Pappeln - zwischen 60 und 80 Jahre alt - begonnen.

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Eine Pappel nach der anderen fällt derzeit auf dem Trachauer Sportplatz der Säge zum Opfer.

Quelle: Catrin Steinbach

Zum Entsetzen der Anwohner. Widukind F. rief in der Redaktion der DNN an und berichtete empört von der in seinen Augen völlig unnötigen rigorosen Aktion, denn die Pappeln seien gesund.

Sven Mania, Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebes, der für den Sportplatz verantwortlich ist, weist die Vorwürfe von sich. Es gebe viele Gründe, die zur Entscheidung geführt hätten, die Bäume zu fällen. "Die Pappeln sind in die Jahre gekommen. Damit steigt die Gefahr, dass Äste ausbrechen. Das hatten wir auf diesem Sportplatz in jüngster Zeit immer häufiger. Manche Pappeln waren schon stark geschädigt, so dass wir einen Gutachter zu Rate gezogen haben. Schließlich sind wir gegenüber den Kindern und Jugendlichen, die sich auf dem Sportplatz aufhalten, in der Haftung."

Zudem seien die Pappeln massiv von Misteln befallen. Dabei handelt es sich um einen wachsenden Schmarotzer, der der Wirtspflanze Nährstoffe entzieht, aufgrund seines Gewichtes irgendwann ebenfalls zum Abbrechen von Ästen und schließlich zum Absterben des Baumes führt. Des Weiteren "bilden Pappeln im Wurzelbereich mit der Zeit viele Wassertriebe, die bereits bis ins Spielfeld gedrungen sind. Die Wurzeln sind dicht unter der Oberfläche und stellen mehr und mehr eine Sturzgefahr für die Sportler dar. Deswegen ist die Entscheidung gefallen, die Pappeln zu fällen", so Mania weiter. Wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung heißt, sollen im Herbst am Rand des Sportplatzes elf kleinkronige Laubbäume nachgepflanzt werden. Vor Ort hieß es, dass die Linden zwischen den Pappeln stehen bleiben sollen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.01.2013

Catrin Steinbach

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