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Im Einsatz bei klirrender Kälte: Viele Dresdner müssen auch bei eisigen Temperaturen ihrer Arbeit im Freien nachgehen

Im Einsatz bei klirrender Kälte: Viele Dresdner müssen auch bei eisigen Temperaturen ihrer Arbeit im Freien nachgehen

Eisige Kälte schlägt den Dresdnern entgegen, wenn sie in diesen Tagen ihre wohlig-warmen Wohnungen verlassen. Da bleiben die meisten lieber neben der Heizung sitzen und nehmen ein heißes Getränk zu sich.

Doch dieses Glück ist nicht allen vergönnt. Viele Berufsgruppen können keine Rücksicht auf die kalte Witterung nehmen, denn die Arbeit muss getan werden. Für die Forstwirte ist der Winter die Hauptsaison, um das Holz einzuholen und die Mitarbeiter der Stadtreinigung müssen sogar am Wochenende in aller Herrgottsfrühe aus den Federn steigen, um die Straßen zu streuen und vom Schnee zu beräumen.

Ganz ungefährlich ist ein Arbeiten in eisiger Kälte nicht. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus dem Jahr 2006 zeigt, dass bei starken Minustemperaturen die motorischen Fähigkeiten sinken und dadurch gerade auf Baustellen die Unfallgefahr ansteigt. Um eine Gefährdung zu vermeiden, gilt es regelmäßig eine Auszeit von der Kälte zu nehmen. "Eine verbindliche gesetzliche Regelung für Arbeiten im Freien gibt es nicht. Oft wird allerdings die DIN-Norm 33403 herangezogen", erklärt Markus Schulte, Pressesprecher der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. "Sie gilt für Arbeiten in Innenräumen, wie zum Beispiel Kühlkammern, lässt sich aber auch auf den Außenbereich übertragen. Diese Regelung sieht vor, dass sich die Arbeiter bei Minus-Temperaturen von fünf bis 18 Grad maximal 90 Minuten am Stück draußen aufhalten sollten. Danach ist eine mindestens 15-minütige Pause zu empfehlen."

In den kommenden Tagen können die "Kältearbeiter" erst mal aufatmen. "Am Wochenende wird es kalt bleiben und am Sonntag kann auch Schnee fallen. Ab Montag werden die Temperaturen dann nach einer langen Kälteperiode wieder über den Gefrierpunkt steigen", sagt Dorothea Petzold vom Deutschen Wetterdienst.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.01.2013

Hauke Heuer

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