Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Ideen von jungen Designern aus dem Dreiländereck in Dresden zu sehen

Innovativ und verblüffend Ideen von jungen Designern aus dem Dreiländereck in Dresden zu sehen

In Dresden sind kürzlich die besten Nachwuchsdesigner aus dem Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen mit dem Designpreis "staged" gekürt worden. Dieses Jahr gab es zudem eine Premiere.

Voriger Artikel
Dresdens Umweltbürgermeisterin Jähnigen: Handeln in Leipziger Vorstadt bestätigt
Nächster Artikel
Grenzerfahrung: DRK für Flüchtlinge rund um die Uhr im Einsatz

Ein Fahrradrahmen aus Holz ist nichts Neues, diese Art der Ausführung, die Stöße wirksam abfedert, schon. Entwurf des deutschen Designers Niko Schmutz.

Quelle: PR

Dresden. In Dresden sind kürzlich die besten Nachwuchsdesigner aus dem Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen mit dem Designpreis "staged" gekürt worden. Die Auszeichnung fand im Rahmen der Messe room+style statt. Über die Vergabe der Preise bestimmte per Voting das Publikum. 40 innovative Entwürfe standen zur Wahl.

Dieses Jahr gab es zudem eine Premiere. Denn gemeinsam mit Dresdner Forschern entwickelten die jungen Kreativen neue Produkte aus wissenschaftlichen Erfindungen und präsentierten die live auf der Messe gefertigten Modelle erstmals der Öffentlichkeit, informierte Mark Offermann, Projektleiter der staged. "Ich bin begeistert von der Motivation der Teilnehmer", resümiert Workshop-Leiter Sven Richter vom Dresdner Zentrum für Synergieentwicklung. "Unsere Forscher sind hochzufrieden und überrascht, welch innovative Ideen in nur drei Tagen realisiert wurden. Darunter waren ein Snowboard aus einem neuen Holzwerkstoff der TU Dresden, das durch seine Struktur ein völlig neues Fahrerlebnis verspricht. Aber auch das Citybike mit dem funktionsintegrierten Leichtbaurahmen aus einem Hybridgarn des Instituts für Polymerforschung, der modulare Flugcontainer und die superleichte, zusammenklappbare Geh- und Sitzhilfe fanden Beachtung."

Das Publikum kürte am Ende das flexible Netz der deutschen Designerinnen Theresa Augustin und Kathrin Schadow, das Timber Bicycle des deutschen Designers Niko Schmutz sowie das Lautsprecherset "Sound From Prehistoric Times" der tschechischen Designerin Lucia Krivá als Gewinner des diesjährigen staged Awards.

Das Netz besteht aus einem mit Holzleim verfestigen Flachsgewebe. "Die komprimierten Matten werden mittels eines Laserverfahrens perforiert und geschnitten. Sie sind dann dreidimensional verformbar und bleiben - da das Material steif ist - auch in Form", erläutert Mark Offermann gegenüber DNN. Das Besondere an dem prämierten Fahrrad ist der stabile Rahmen aus Holz, der Stöße wirksam abfedert. Die Lautsprecher bestehen aus einer Beton-Holz-Kombination. "Beton eignet sich gut als Resonanzraum. Der leichte Holzaufbau lässt sich drehen, um die Lautstärke zu regulieren", so Offermann von der Dresdner Agentur Paulsberg.

Diese hat den Hut für Konzept, Organisation und kreative Leitung der staged auf, die zusammen mit der Messe Dresden und dem Zentrum für Synergieentwicklung durchgeführt wird. Partner der Designausstellung sind die TU Dresden, die HTW Dresden, sowie die Universitäten in ódz, Rzeszów, Ústí nad Labem und Zlín.

Die Produkte der staged-Preisträger und die in den interaktiven Workshops von Designern und Forschern entwickelten Produkte werden jetzt im Rahmen einer Wanderausstellung in verschiedenen Städten in Deutschland, Tschechien und Polen gezeigt.

Catrin Steinbach

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.