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Idee aus Pappe: Dresdner Designerinnen machen Spielzeug zum Selbstgestalten

Idee aus Pappe: Dresdner Designerinnen machen Spielzeug zum Selbstgestalten

Vor gut zwei Jahren zerstörte Max das Haus von Hannes. Auch wenn es nur der Karton eines Bobby-Cars war, Hannes Herz war gebrochen. Um den seelischen Schaden beim damals Zweijährigen so gering wie möglich zu halten, baute sein Vater ein Ersatzhaus.

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Damit begann alles: mit dem Ersatzhaus für den Bobby-Car-Karton.

Quelle: PR

Die Idee der Bibabox war geboren. Birgit Knabe und Julia Demel, die Mütter von Max und Hannes, wollten Spielzeug aus Pappe machen, das auch wildes Toben übersteht.

Heute gibt es bei Bibabox nicht nur ein Haus aus Pappe, sondern auch ein Piratenschiff und eine Kollektion kleiner Drachen. Alles in Kindergröße und zum Anmalen. "Fast jeder kann sich doch daran erinnern, früher mal mit einem Karton gespielt zu haben. Unsere sind aber stabiler als irgendeiner aus dem Versandhandel und vor allem kann man sie selber gestalten", sagt Julia Demel, die zusammen mit Birgit Knabe das Geschäft leitet.

Alle Spielzeuge, die von Bibabox kommen, sind weiß. Und das ist volle Absicht, erklärt Knabe: "Wir lassen unsere Produkte immer unbedruckt, weil wir Kinder anregen wollen, kreativ zu werden. Wir mögen Spielzeug, das offen ist und wenig vorgibt. Wer sein Spielzeug selbst gestaltet, der nimmt es ganz anders wahr. Wir sind jedes mal wieder überrascht, auf wie viele Weisen zum Beispiel die Drachen angemalt werden."

Als Mütter sind Knabe und Demel nah an ihrer Zielgruppe und wissen, dass nicht jedes Spielzeug ewig halten muss: "So schnell sich Kinder für etwas begeistern können, so schnell ist es auch wieder uninteressant. Unsere Häuser kann man einfach zusammenklappen und hinter den Schrank stellen oder sie ohne schlechtes Gewissen ins Altpapier geben, wenn sie ausgedient haben." Bis das passiert, dauert es aber in der Regel eine ganze Weile. "Wir achten sehr auf die Qualität unserer Spielzeuge. Alles wird in Deutschland hergestellt, das Piratenschiff sogar von Ellerhold in Radebeul", so Demel.

Mit ihren Ideen aus Pappe waren die beiden Frauen auf der weltgrößten Spielzeugmesse in Nürnberg, die am Montag zu Ende ging. "Es war unser zweites Mal dort und nächstes Jahr wollen wir wieder hin. Es ist immer ganz spannend zu sehen, wie viel Aufmerksamkeit unsere Produkte bekommen", sagt Demel. Bald soll das Sortiment von Bibabox erweitert werden. Ein kleiner Kipplaster und ein Mini-Häuschen kommen noch dazu.

www.bibabox.de, bestelltes Spielzeug kann abgeholt werden im Körnerweg 8 oder an der Lößnitzstraße 14. Im Atelier Momoki an der Görlitzer Straße 27 gibt es das ganze Sortiment.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.02.2013

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