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#Ich bin Dresden - Klares Zeichen gegen Pegida

Sternlauf gegen Pegida #Ich bin Dresden - Klares Zeichen gegen Pegida

Der Protest gegen den Jahrestag der Pegida-Aufmärsche in Dresden erhält immer mehr Unterstützung. Der Verein „Dresden - place to be“ startete am Donnerstag eine Kampagne mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) als Schirmherr.

Quelle: Screenshot, Bündnis für ein offenes Dresden

Dresden. Der Protest gegen den Jahrestag der Pegida-Aufmärsche in Dresden erhält immer mehr Unterstützung. Der Verein „Dresden - place to be“ startete am Donnerstag eine Kampagne mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) als Schirmherr. Die Botschaft „Ich bin Dresdner! Ich gehe nicht zu Pegida“ postete das Stadtoberhaupt via Facebook und machte damit den Auftakt zu einer Reihe von Statements. Als zweiter folgte am Mittag TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen, zahlreiche weitere bekannte Dresdner sollen folgen. Auch die „Initiative weltoffenes Dresden“ (#WOD) unterstützt den Aufruf zum Sternmarsch. Hinter der Initiative stehen zahlreiche Vereine und Kultureinrichtungen wie das Staatsschauspiel Dresden, die Semperoper, die Landesbühnen Sachsen, das Verkehrsmuseum und der Kreuzchor. Die Dresdner Philharmonie als Teil eines Weltoffenen Dresdens unterstützt ebenso die Kampagne. Auch die Staatsminister Petra Köpping und Martin Dulig (beide SPD) werden sich am Sternmarsch beteiligen.

„Alle, die über einen Account in den sozialen Medien verfügen sind aufgefordert, diese Statements zu teilen und/oder ein Foto mit dem eigenen Statement ins Netz zu stellen“, ruft der Verein die Dresdner zur Teilnahme auf.

Unter dem Motto „Herz statt Hetze“ sind die Dresdner am Montag aufgerufen, gegen Pegida auf die Straße zu gehen und damit ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz zu setzen. Vier verschiedene Demos sind dafür geplant.  Aufgerufen haben u.a. die Bündnisse Dresden Nazifrei, Dresden für Alle, Leipzig nimmt Platz und die Parteien SPD, Linke und Grüne. "Wir werden uns am 19.10. mit aller Kraft und Entschlossenheit Pegida in den Weg stellen", heißt es von den Sächsischen Grünen. 

Auch die Dresdner SPD und die Jusos erneuerten am Donnerstag ihren Aufruf, am Montag klare Kante gegen die fremdenfeindliche Bewegung zu zeigen. "Am kommenden Montag müssen sich die Dresdner entscheiden: Setzen sie ein starkes Zeichen gegen die Hetze von Pegida und rücken damit das Bild der Landeshauptstadt etwas gerade. Oder lassen sie es zu, dass sich ein Bild dieser Stadt verfestigt, die nach einem Jahr dieser rassistischen Bewegung noch immer nicht genug entgegenzusetzen hat", so Dresdens SPD-Chef Richard Kaniewski.

Das Bündnis Dresden Nazifrei fordert ein Zeichen gegen "Braunen Hass".  "Wer nach brennenden Flüchtlingsunterkünften, zerstörten Wahlkreisbüros, schwer verletzten Menschen nach Angriffen von "besorgniserregenden Bürger" und nun Galgen für Politiker noch immer nicht begriffen hat, warum es am 19.10. gilt, ein endgültiges Zeichen gegen braunen Hass zu setzen, dem müssen wir sagen: Wenn dieses Jahr noch Menschen sterben, indirekt oder direkt durch Pegida, dann geht dies auch Dich an!"

sl/jv

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