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Hundetoiletten werden Opfer von Vandalismus - Dresden zahlt 60.000 Euro pro Jahr Unterhalt

Hundetoiletten werden Opfer von Vandalismus - Dresden zahlt 60.000 Euro pro Jahr Unterhalt

Die Hinterlassenschaften von Vierbeinern auf Straßen, in Parks und auf Spielplätzen belasten die Kommunen in Mitteldeutschland. So gibt es beispielsweise in Dresden mehr als 240 Hundetoiletten, von denen die Stadt 79 mit Investitionskosten von 37 000 Euro errichtet hat.

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Quelle: Dominik Brüggemann

Solche Vorrichtungen enthalten kostenlose Plastiktüten sowie einen Abfallkorb für die gefüllten Säckchen. Der Unterhalt kostet im Jahr rund 60 000 Euro. Diese Stationen sollen in Dresden erhalten werden, weitere sind aber nicht geplant.

„Mit Blick auf die Kosten-Nutzen-Rechnung rentiert sich das wegen hoher Vandalismusschäden nicht“, heißt es im Rathaus. Trotz des Gratis-Angebots sind Parks und Wege der Landeshauptstadt nicht immer frei von unerwünschten Hinterlassenschaften.

Auch in Leipzig wurden die Ausgabevorrichtungen 2002 testweise aufgestellt, doch der Service scheiterte am Vandalismus. So muss sich heute laut Rathaus jeder Gassigänger selbst mit kleinen Beuteln bevorraten; gefüllt können sie dann in einen der 3200 städtischen Abfallkörbe geworfen werden.

In Chemnitz müssen Herrchen und Frauchen ebenfalls selbst Vorsorge treffen. Nicht alle halten sich daran, jährlich rund 15 Anzeigen wegen der liegengelassenen „Geschäfte“ werden registriert.

In Freital und Pirna haben sich dagegen aus Sicht der Kommunen die kostenlosen Tütenspender bewährt. Noch mehr Service bietet Freiberg: Die Besitzer angemeldeter Vierbeiner bekommen im Jahr 100 der kleinen Plastikbeutel kostenlos beim Ordnungsamt – zusätzlich stehen in der Stadt zehn Ausgabebehälter. So wurden denn im vergangenen Jahr auch lediglich drei nachlässige Bello-Besitzer ertappt.

Halle an der Saale, so berichtet Stadtsprecher Drago Bock, lässt sich seine rund 100 Hundetoiletten jährlich 70 000 Euro kosten. Jährlich wird die stattliche Summe von zwei Millionen Beutelchen verbraucht.

Jörg Aberger, Claudia Götze und Romina Kempt

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