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Hunderte demonstrieren auf dem Dresdner Postplatz für Toleranz

Hunderte demonstrieren auf dem Dresdner Postplatz für Toleranz

Auch nach Absage der geplanten Pegida-Demonstration sind am Montagabend in Dresden mehrere hundert Menschen gegen Intoleranz und für Weltoffenheit auf die Straße gegangen.

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Quelle: Stephan Lohse

An der Kundgebung auf dem Postplatz beteiligten sich vorwiegend junge Leute, auch Familien mit Kindern waren darunter, die Polizei sprach von rund 400 Teilnehmern. Viele trugen Warnwesten oder hatten Besen dabei. Die symbolische Reinigung der Stadt, wie sie in den vergangenen Wochen immer nach Pegida-Demonstrationen stattfand, fiel diesmal aber aus.

Stattdessen ging es den Organisatoren von „Dresden für alle“ darum, ein Zeichen zu setzen. Alle Menschen seien in der Stadt willkommen, es gehe darum, Vertrauen in Dresden zu haben und darum, neue Menschen in Dresden willkommen zu heißen.

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Auch ohne Pegida sind am Montagabend in Dresden mehrere hundert Menschen gegen Intoleranz und für Weltoffenheit auf die Straße gegangen.

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Zwischen der Musik von Baran Butz, Offbeat Cooperative und dem Dresdner Kneipenchor äußerten verschiedene Dresdner Wünsche und Ziele. „Frieden, Vernunft und gegenseitige Achtung“ waren genauso darunter wie „Entspanntheit, Mut und ein positiver Blick“. „Wir treten für die Würde des Menschen ein“, sagte Eric Hattke, Sprecher von „Dresden für alle“, und wiederholte noch einmal die Forderung nach einem Winterabschiebestop.

Er ärgerte sich über eine nicht hinnehmbare Ungleichbehandlung seitens der Politik. Pegida habe eine Pressekonferenz in der Landeszentrale für politische Bildung sowie einen Privattermin mit Innenminister Markus Ulbig (CDU) erhalten. Die Politik habe die Pflicht, auch die andere Seite wahrzunehmen. Zudem rief er die Dresdner auf, selbst aktiv zu werden. Jeder habe die Chance, etwas zu tun, warb er für die Mitarbeit in den verschiedenen Initiativen in der Stadt, die „Dresden für alle“ vernetzen will.

sl (mit dpa)

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