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Hunderte Gegendemonstanten stellen sich in Dresden dem geplanten Neonazi-Aufmarsch entgegen

Hunderte Gegendemonstanten stellen sich in Dresden dem geplanten Neonazi-Aufmarsch entgegen

Bereits am frühen Samstagmorgen haben sich im Dresdner Stadtteil Pieschen hunderte Bürger versammelt, um gegen den geplanten Aufmarsch von über 1000 Rechtsextremen in der Sächsischen Landeshauptstadt zu demonstrieren.

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Oberbügermeisterin Helma Orosz (CDU) rief die Dresdner zur friedlichen Demonstration auf.

Quelle: Nadine Steinmann

Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden fanden sich bis 12 Uhr am Mittag rund 400 Teilnehmer des „linken Klientels“ am Alexander-Puschkin-Platz ein. Rund 150 rechtsextreme Kräfte versammelten sich bis zu diesem Zeitpunkt an der Barbarastraße. „Bisher läuft alles noch sehr ruhig“, so René Eufe von der Polizeidirektion Dresden. Die beiden Gruppierungen seien bisher noch nicht aufeinander getroffen. Derzeit gebe es zudem regelmäßig Verhandlungsgespräche, wo die Neonazis lang marschieren dürfen. Zur Debatte stehen die Leipziger und Großenhainer Straße.

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Bereits am Mittag versammelten sich hunderte Dresdner, um gegen den geplanten Aufmarsch der Neonazis zu demonstrieren.

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Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mussten bereits zum Mittag auf die Demonstration reagieren. So mussten die Straßenbahnlinien 4, 9 und 13 umgeleitet werden. Alle drei enden nach Angaben der DVB an der Eisenbahnstraße.

Während sich die Rechtsextremen und die Gegendemonstranten versammeln, nahm Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) an einer Kundgebung des DGB Sachsen auf dem Schlesischen Platz, direkt vor dem Bahnhof Neustadt teil: „Wir haben es schon vielfach in Dresden bewiesen, dass wir diesem Fanatismus und dieser Menschenfeindlichkeit viel entgegen zu setzten haben. Deswegen möchte ich sie alle noch mal dazu aufrufen, heute wirklich dabei zu sein und deutlich zu machen, dass wir uns unser Dresden nicht mit fremdenfeindlichen Ideologien verschmutzen lassen.“

Über den weiteren Verlauf der Demonstrationen halten wir Sie auf DNN-Online, Twitter und Facebook auf dem Laufenden.

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