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Hüttenparty im Apfelgarten

Gemeinschaftsgarten in Dresden-Strehlen feiert nach Umzug Eröffnung Hüttenparty im Apfelgarten

Am Sonnabend gibt es eine Hüttenparty im Apfelgarten. Das ist ein neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden-Strehlen. Die bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern wollen eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln und suchen noch Mitgärtner.

Erste Arbeiten auf der neuen Fläche des Gemeinschaftsgartens Teplitzer Straße/Zellescher Weg.
 

Quelle: Apfelgarten e.V.

Dresden.  Im „Apfelgarten“ in Dresden-Strehlen gibt es am Sonnabend, dem 9. April, ab 11 Uhr eine Hüttenparty. Allerdings hat die nichts mit Apres-Ski-Gaudi zu tun. Ab 11 Uhr werden fleißige Hände gebraucht, um einen Geräteschuppen aufzustellen. Danach wird gemeinsam gegrillt.

Der „Apfelgarten“ ist ein von jungen Dresdnern initiierter Gemeinschaftsgarten, der nun von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird. Mit Unterstützung der Stadt entstand er vergangenes Jahr zunächst auf einer städtischen Grünfläche zwischen Teplitzer und Ackermannstraße (DNN berichtete). Doch weil ein Teil des Geländes für eine Flüchtlingsunterkunft benötigt wurde, zog der Verein um.

Der neue Garten befindet sich nun wenige hundert Meter weiter an der Teplitzer Straße / Zellescher Weg. Beerensträucher, zwei Pfirsiche, eine Pflaume und ein Apfelbaum sind schon gepflanzt, eine Kräuterschnecke angelegt. Am Sonnabend wird Eröffnung gefeiert. „Wir sind eine bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern, die größtenteils in der Nähe von Dresden-Strehlen wohnen und eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln wollen“, erklären die Apfelgärtner ihr Ziel.

„Unser Verein zählt jetzt 14 Mitglieder“, gibt Volker Croy gegenüber DNN Auskunft. Der Gartenbauingenieur und Fachberater beim Stadtverband der Dresdner Gartenfreunde gärtnert selbst im Apfelgarten mit. „Wir haben genug Platz, weitere Interessenten, die bei uns mitgärtnern wollen, sind willkommen.“ Momentan überwiege die Zahl junger Berufstätiger. „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Senioren und Familien mit Kindern mitmachen“, so Croy. Das Hüttenfest sei eine gute Gelegenheit, unverbindlich vorbeizuschauen und mit den Apfelgärtnern ins Gespräch zu kommen.

Laut Croy haben die Apfelgärtner Kontakte zu den Asylnetzwerken in Strehlen und Plauen geknüpft. Sie wollen gern dezentral untergebrachten Flüchtlingen die Möglichkeit geben, im Apfelgarten mitzutun und so auch in Kontakt zu den Einheimischen zu kommen. Am 1. Mai startet deshalb 14.30 Uhr das nächste Fest. Motto: „Kaffee + Kuchen + Spaß + Spiele mit Geflüchteten im Apfelgarten“.

Kontakt zu den Apfelgärtnern:  apfelgarten.dresden@gmail.com

Von Catrin Steinbach

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