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"Hotel Stadt Leipzig" in Dresden soll für den bevorstehenden Winter gesichert werden

"Hotel Stadt Leipzig" in Dresden soll für den bevorstehenden Winter gesichert werden

Der Investor wohnt in Warschau, der Projektleiter ist in Kitzbühel zu Hause, das Projekt steht in Dresden - wenn das kein Zeichen für das Zusammenwachsen von Europa ist.

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Axel Bergmann will das Geschehen am Hotel Stadt Leipzig sorgfältig beobachten und aufpassen, dass der Investor seine Zusagen einhält.

Quelle: Christian Juppe

"Innerhalb der nächsten Tage geht es los", sagte gestern Helmut Fischer, Geschäftsführer der Objektgesellschaft Hotel Stadt Leipzig, auf Anfrage der DNN. Fischer wohnt in Warschau und verweist auf seinen Projektmanager Christian Friedel, der Österreicher ist.

"Sie können davon ausgehen, dass noch in dieser Woche die Gerüste aufgestellt werden und die Sicherungsmaßnahmen beginnen", erklärte Friedel. "Wir hätten schon lange angefangen, hatten aber noch Abstimmungsbedarf mit der Stadt." Das marode Gebäude muss dringend winterfest gemacht werden. Ohne Schutz droht eine Durchnässung der Wände.

Axel Bergmann, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, registrierte die Zusage des Investors mit Zufriedenheit. "Ohne Schutz wäre der Erhalt der noch verbliebenen Originalbausubstanz akut gefährdet. Ich hoffe, dass Stadtplanung und Eigentümer sich nun auch schnell einigen, was den Durchführungsvertrag für das eigentliche Bauvorhaben anbelangt, damit der Bau im nächsten Jahr losgehen kann." Bergmann bedauerte den Teilabriss am Hotel Stadt Leipzig, der aus Sicherheitsgründen erfolgen musste. "Das lag zum einen an wechselnden Eigentümern, aber aus meiner Sicht auch an einer mangelnden Entschlossenheit auf Seiten der Verwaltung. Wir werden darum das Geschehen weiter sorgfältig beobachten und darauf achten, dass die Zusagen auch eingehalten werden", kündigte er an.

Das zwischen 1706 und 1716 errichtete Stadt Leipzig an der Ecke Heinrichstraße/Rähnitzgasse ist der älteste noch existierende Hotelbau in Dresden. Seit 1980 steht das denkmalgeschützte Gebäude leer und ist dem Verfall preisgegeben. Der Investor plant im Bestandsgebäude den Bau von 14 hochwertigen Wohnungen, sechs Appartements und zwei Geschäften, einer Büroeinheit und einer Gaststätte mit 35 Plätzen. Dabei soll es Änderungen an Grundriss und Fassade des historischen Gebäudes geben. Das dritte Obergeschoss und das erste und zweite Dachgeschoss sollen neu aufgebaut werden. Auch der Einbau von zwei Aufzügen und die Errichtung einer Tiefgarage mit 34 Stellplätzen sind vorgesehen.

Der Stadt liegt seit 30. September ein bearbeitungsfähiger Bauantrag vor. Eine Entscheidung soll bald fallen, heißt es.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.11.2013

Baumann-Hartwig, Thomas

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