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Hoffnung für Patienten mit akuter Leukämie

Hoffnung für Patienten mit akuter Leukämie

Ein zur Behandlung von Nierenkrebs zugelassenes Medikament hilft auch bei der akuten myeloischen Leukämie (AML). Dresdner Mediziner konnten die Wirksamkeit erstmals in einer bundesweiten vergleichenden Studie nachweisen, an der 25 Ärzte und 267 AML-Patienten aus Kliniken beteiligt waren.

Dabei überlebte die Hälfte der zusätzlich mit dem Medikament Sorafenib Behandelten fast zwei Jahre und damit ein Jahr länger als bisher rückfallfrei, wie die Initiatoren Christoph Röllig und Gerhard Ehninger vom Dresdner Universitätsklinikum am Sonntag bei der weltgrößten Leukämietagung in San Francisco (USA) berichteten. "Sorafenib blockiert mehrere Enzyme, die das Wachstum von Leukämiezellen stimulieren", erklärten sie. Die American So- ciety of Hematology hatte das als "Durchbruch" eingestuft und die Studie als Beste aus über 4000 Kongressbeiträgen ausgewählt.

Die Entwicklung wirksamer, das Enzym Tyrosinkinase hemmender Wirkstoffe verbesserten die Lebenserwartung bei einigen Formen der Leukämie deutlich. Ihre Bedeutung für AML, an der jährlich rund 2000 Menschen in Deutschland erkranken, war bisher ungeklärt. Nach Einschätzung der Forscher gibt es nun für Patienten mit dieser bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems neue Hoffnung - auf Lebensverlängerung oder sogar Heilung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.12.2014

DNN

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