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Hoffnung für Max: Dresdner Zoo-Krokodil macht die Augen wieder auf

Hoffnung für Max: Dresdner Zoo-Krokodil macht die Augen wieder auf

Das erkrankte Leistenkrokodil Max im Dresdner Zoo hat seine Untersuchung gut überstanden und die Augen wieder aufgemacht. Dies teilte der Zoo Dresden am Nachmittag mit.

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Leistenkrokodil Max im Zoo Dresden hat die Untersuchung überstanden.

Quelle: Zoo Dresden

Zuvor hatten fünf Tierärzte und viele Helfer das rund 400 Kilogramm schwere Tier im Prof. Brandes-Haus umfassend untersucht. Das Spezialistenteam rund um die Zootierärzte Dimitri Widmer und Eva Ziemssen legten Max dafür in eine tiefe Narkose. „Erste Erkenntnisse haben ergeben, dass sich die Nierenwerte nicht verschlechtert haben, jedoch mittlerweile eine deutliche Entzündungsreaktion im Blut nachweisbar ist“, so die erste kurze Nachricht aus dem Zoo. Die Vitalfunktionen des Reptils seien während der Narkose hervorragend gewesen, so dass das Reptil um 15.30 Uhr langsam aus der Narkose erwacht sei.

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Leistenkrokodil Max am Montag (8. Juni 2015) im Zoo Dresden. Das Tier wurde am Dienstag intensiv untersucht.

Quelle: Dominik Brüggemann

Max, knapp 60 Jahre alt, fast fünf Meter lang und mehr als 400 Kilogramm schwer, kam 1958 als 60-Zentimeter-Jungtier nach Dresden und zählte zu den Publikumslieblingen. „Er ist Generationen von Besuchern bekannt“, sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Das in Asien, Australien und Ozeanien beheimatete größte lebende Krokodil zählt wie die ausgestorbenen Dinosaurier zur Unterklasse der Großsaurier und kann bis zu neun Meter lang und 70 Jahre alt werden. Max wurde laut Ukena vergangene Woche zunehmend lethargisch und schwach, verweigerte das Futter und zeigte Bewegungsstörungen. Eine Therapie mit Antibiotikum und Schmerzmittel zeigte keine Wirkung.

Die Vorbereitungen für die Untersuchung liefen seit Tagen: Im Gehege wurde das Wasser abgelassen, Max lag auf dem Trockenbereich, abgeschirmt von einem Holzzaun. Die Besucher am Montag nahmen trotz der eingeschränkten Sicht vorerst Abschied von dem Reptil, das europaweit zu den ältesten Zoo-Krododilen gehört. Im Zweifel hätte Max direkt eingeschläfert werden müssen. „Wenn keine Möglichkeit zur Heilung besteht, müssen wir ihn einschläfern lassen. Das gebietet allein schon der Tierschutz, da das Tier sonst nur unter unnötigen Schmerzen leidet“, sagte Widmer am Tag vor Untersuchung ( DNN berichteten). Jetzt besteht die Hoffung, dass sich das Krokodil weiter erholen könnte. Eine ausführliche Diagnose wollen die Ärzte am Mittwoch vorstellen.

dbr/dpa

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