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Hochwasserbilanz für Dresden: 101 Millionen Euro Schaden für die Stadt

Hochwasserbilanz für Dresden: 101 Millionen Euro Schaden für die Stadt

Nach dem Hochwasser Anfang Juni zieht die Stadt Dresden eine erste Bilanz. Insgesamt rechnet die Verwaltung gegenwärtig mit einer Schadensumme in Höhe von 101 Millionen Euro für die städtische Infrastruktur, Gebäude und Unternehmen, die durch das Hochwasser betroffen waren.

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Am Terrassenufer in Dresden versucht die Feuerwehr, die Fluten aufzuhalten. (Archiv)

Quelle: Stephan Lohse

Der Nachsorge-Stab arbeite weiterhin an der Erfassung, so die Stadt am Dienstag.

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Auch rund um das Blaue Wunder rücken die Anwohner dem Schlamm zuleibe.

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Hinzu kommt knapp eine 1 Million Euro, die als Soforthilfe an 1163 bewilligte Antragsteller gezahlt wurde. Besonders viel Arbeit kam auf die Mitarbeiter der Abfallentsorgung zu. Beauftragte Entsorgungsunternehmen haben etwa 13.500 Tonnen Sandsäcke sowie 4600 Tonnen Sperrmüll aus den betroffenen Gebieten abgefahren. Im Vergleich zur Gesamtjahresmenge entspreche dies 70 Prozent an Sperrmüll, der allein in drei Wochen anfiel. Hinzu kamen rund 110 Tonnen Schwemmgut an den Elbwiesen. Dort liegt weiterhin angespültes Treibgut, das nur mit schwerer Technik geborgen werden kann. Hierfür müssen die Wiesen jedoch noch weiter abtrocknen.

Schulen, die aufgrund des Hochwassers schließen mussten, konnten spätestens am 13. Juli wieder öffnen. Allerdings mussten die Schüler der 10. Grundschule, der 95. Grundschule sowie der 64 Mittelschule auf andere Quartiere ausweichen. Komplett geschlossen sind noch zwei Kindertageseinrichtungen. Insgesamt mussten während des Hochwassers 64 Einrichtungen mit über 8500 vorübergehend schließen.

Die Hochwasserkatastrophe im Juni hat die Versicherungen nach Einschätzung des weltgrößten Rückversicherers Munich Re mehr als drei Milliarden Euro gekostet. Der weitaus größte Teil davon entfiel auf die Überschwemmungsgebiete in Deutschland, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Mit einem volkswirtschaftlichen Schaden von mehr als 12 Milliarden Euro war das Hochwasser die mit Abstand teuerste Naturkatastrophe des ersten Halbjahres.

dbr/dpa

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