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Hochwasser trübt Bilanz von Schloss und Park Pillnitz

Hochwasser trübt Bilanz von Schloss und Park Pillnitz

Rund 375.000 Menschen haben im Jahr 2013 das Schloss und den Park Pillnitz besucht. Im Vorjahr waren es rund 432.000 Besucher. Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen (SBG) ziehen insgesamt eine verhalten optimistische Bilanz.

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Das Besucherzentrum des Pillnitzer Schlosses stand unter Wasser.

Quelle: Schlösserland Sachsen

Einen Strich durch die Rechnung machte insbesondere das Hochwasser im Juni, dem sonst besucherstärksten Monat im Jahr.

Das Hochwasser im Juni 2013:

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Pillnitz ist weiterhin von der Elbe überflutet.

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Als Erfolg können die SBG eine steigende Nachfrage bei den Besucherführungen werten. Aufgrund des Hochwassers mussten der Park sowie das Schloss für elf Tage schließen. Weite Teile des Parks, des Neuen Palais und des Besucherzentrums wurden geflutet. Als der Elbepegel absank, überdeckten braune Schlammassen weite Teile des Areals. Etliche Gebäude waren völlig geflutet, Sanitär- und Heizungsanlagen zerstört. Die Folgen blieben auch in den Monaten nach der Flut noch deutlich sichtbar. So verzeichnete die SBG im Juni der geplanten rund 100.000 Besucher nur die Hälfte.

Auf positive Resonanz stießen im vergangenen Jahr die Führungen. Rund 15.000 Gäste nutzten das Angebot. Dies seien laut SBG rund 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Der vor der Einführung kritisierte Eintritt in den Sommermonaten bildet unterdessen ein wichtiges Standbein im Gesamtbudget. Schloss und Park Pillnitz erwirtschafteten demnach Einnahmen durch den Ticketverkauf, eigene Veranstaltungen und Führungen in Höhe von rund 750.000 Euro. Der Kostungsdeckungsgrad liege nach Betriebsangaben bei rund 64 Prozent. Der eingenommene Parkeintritt in Höhe von rund 486.000 machte insgesamt 41 Prozent der Einnahmen aus trug somit zu 26 Prozent des Gesamtbudgets bei.

dbr

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