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Hochwasser in der Neustadt – Prießnitz lässt zahlreiche Keller absaufen

Hochwasser in der Neustadt – Prießnitz lässt zahlreiche Keller absaufen

Nur sehr langsam zieht sich die Elbe aus Dresden zurück. Die Lage am Neustädter Ufer entspannt sich nur langsam. Am Diakonissenkrankenhaus ist die Lage entspannt.

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Wie hier an der Genossenschaft nehmen manche Neustädter das Hochwasser mit Humor.

Quelle: Julia Vollmer

Wie Krankenhaussprecherin Gesa Henke auf Anfrage von DNN-Online mitteilte, läuft der Krankenhausbetrieb regulär weiter und am Freitagmorgen konnten bereits wieder geplante Operationen durchgeführt werden.

„Wir sind alle sehr erleichtert, dass der Pegel nun zurückgeht und räumen bereits wieder unser Erdgeschoss ein“, sagt Gesa Henke. Beeindruckt zeigte sich die Sprecherin von den vielen Freiwilligen, die einem Facebookaufruf gefolgt waren. Gemeinsam errichteten sie zum Schutz der am Diakonissenweg gelegenen Tiefgarage des Altenzentrums einen Wall aus Sandsäcken.

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Auch in der Neustadt bleibt die Lage weiter angespannt.

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Ernst ist die Lage auch an der Prießnitz in der Dresdner Neustadt. „Das Hochwasser ist für die Kneipe Osteeinde und uns existenzbedrohend“, so Ulla Wacker vom Stadtteilhaus Äußere Neustadt. Dank der vielen Helfer habe man es zwar geschafft, das Wasser aus dem Garten des Stadtteilhause herauszuhalten, aber der Betrieb im Haus ruht. Die Kneipe Osteeinde musste komplett leer geräumt werden und ein Wiedereröffnungstermin ist gerade nicht absehbar. Eventuell wird es dort einen Gartenausschank zur Bunten Republik Neustadt (BRN) geben. „Die BRN wird am nächsten Wochenende auf jeden Fall stattfinden, die Stadtverwaltung steht hinter uns“, so Ulla Wacker. Sie wünsche sich aber, dass die Veranstaltung in diesem Jahr ein weniger feiner und leiser feiern.

Besonders hart getroffen hat das Hochwasser das Travestietheater Carte Blanche auf der Prießnitzstraße. „Beide Bühnen stehen komplett unter Wasser, an einem normalen Spielbetrieb ist nicht zu denken“, erzählt eine Sprecherin. Über Facebook hatten die Mitarbeiter des Theaters verzweifelt nach Hilfe gerufen. Trotz der zahlreichen Freiwilligen lief das Wasser in die Theaterräume.

Julia Vollmer

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