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Hochbeet und Kräuterhügel: Im Kinderhaus Leubnitz entstand ein grünes Paradies

Hochbeet und Kräuterhügel: Im Kinderhaus Leubnitz entstand ein grünes Paradies

Die Kinder im Garten des Kinderhauses Leubnitz sind eifrig bei der Sache. Mit zwei Gärtnern schütten sie Erde ins Hochbeet, helfen beim Einbuddeln der kleinen Pflänzchen und beim Legen der Saatbänder.

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Hannah (r.) und Peter (l.) halten fürs Foto kurz inne, bevor sie Erde auf das Saatband mit Möhrensamen schaufeln.

Quelle: Catrin Steinbach

Je nachdem, wo gerade etwas zu tun ist, gibt es kurz ein Gedränge: "Ich will auch mal!"

Schließlich ist das Beet fertig. Tomaten, Salat, Kohlrabi, Radieschen, Möhren und Sonnenblumen werden hier gedeihen. "Heute machen wir alles gemeinsam, dann sind die Kinder - mit Unterstützung ihrer Erzieher - gefragt, um das Beet zu pflegen. Einmal im Monat kommen wir vorbei und geben Tipps", sagt Gartenfachfrau Jutta Ulbrich. Sie betreut gemeinsam mit ihrem Kollegen Richard Wolf dieses Projekt.

Initiiert hat es die Dresdner Gärtnerei Rülcker anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens. Insgesamt drei Kindertagesstätten in Dresden freuen sich über ein gesponsertes Hochbeet des Dresdner Unternehmens - einschließlich Bepflanzung und fachlicher Betreuung. "Wir machen das, weil unserer Erfahrung nach immer weniger Kinder wissen, wie z.B. Obst und Gemüse wachsen und dass man diese Nahrungsmittel selbst anbauen kann. Zudem hofft die Gärtnerei so, vielleicht bei dem einen oder anderen Knirps Interesse fürs Grün zu wecken. "Denn mit Nachwuchs im Gartenbau sieht es traurig aus", weiß Jutta Ulbrich.

Im Kinderhaus Leubnitz, betrieben vom gleichnamigen Verein, rannte die Dresdner Gärtnerei mit ihrem Projekt offene Türen ein. Denn der Kindergarten an der Karl-Laux-Straße bietet seinen Kindern einen Garten, der seinesgleichen sucht. Neben Kletterparcours, Baumhaus mit Rutsche, Wasserspielanlage, Seilbahn gibt es auch Obstbäume, Kräuterhügel mit Kriechtunnel, Blumenwiese mit Insektenhotel, Himbeersträucher, ein Kürbisbeet, Komposthaufen - also nicht nur viel Raum zum Spielen, sondern unzählige Möglichkeiten, Natur zu entdecken.

Schritt für Schritt ließ der Verein gemeinsam mit den Eltern der Kinder und Sponsoren den von einem Landschaftsarchitekten geplanten Garten Wirklichkeit werden und schuf damit für die Kleinen ein grünes Paradies. "Die Kinder wissen ganz genau, was auf dem Kräuterhügel wächst", erzählt Erzieher Jakob Christ. "Und sie dürfen Pfefferminze, Zitronenmelisse, Liebstöckel usw. auch essen. Am begehrtesten sind natürlich die Erdbeeren. Da wird kaum eine richtig rot." "Unser nächstes Projekt ist ein Trinkbrunnen im Garten", kündigt Kinderhausleiterin Beate Nobis an. Ideen gibt es genug.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.06.2014

Catrin Steinbach

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