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Hoch hinaus: Fensterputzer reinigen das Dach des World Trade Centers Dresden

Hoch hinaus: Fensterputzer reinigen das Dach des World Trade Centers Dresden

So viel steht fest: Für diese Arbeit muss man schwindelfrei sein. Was für Sven Lindemann von der Wisag-AG eine Leidenschaft ist, bedeutet für viele andere das Grauen: Die Welt aus 27 Metern Höhe sehen, über gläserne Dächer zu balancieren und dabei noch zu arbeiten - Fensterputzen.

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Am Mittwoch begann das halbjährliche Fensterputzen auf dem Dach des WTC in Dresden.

Quelle: Leonie Born

In dieser Woche reinigen zwei spezialisierte Gebäudereiniger das Dach des Dresdner World Trade Centers (WTC). Ausgerüstet mit professioneller Kletterausrüstung steigt Lindemann gemeinsam mit seinem Kollegen drei Tage lang auf das Glasdach des Geschäfts- und Einkaufsgebäudes. „Man muss sich hier oben natürlich immer sichern", so der 23-Jährige Spezialist für Gebäudereinigung. Den Aufenthalt in derartigen Höhen sei er längst gewöhnt. „Eigentlich kann aber nicht viel passieren", ergänzt er daher mit all seiner Routine.

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Die Menschen im Atrium bekommen von der Arbeit der Fensterputzer nicht viel mit.

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Über 2.700 Quadratmeter wölbt sich die gläserne Fläche über den erst kürzlich neu gestalteten Innenhof des WTC und das bedeutet viel Arbeit. „Bei ihrer Arbeit gehen die Fensterreiniger ganz konventionell vor", erklärt WTC-Manager Jürgen Rees. „Sie waschen die Glasscheiben per Hand mit Fensterleder, Gummiabzieher, Wasser und einem sanften Spülmittel". Zwei Mal im Jahr steht das Fensterputzen auf dem Programm. Jeder der beiden jährlichen Einsätze kostet das WTC rund 3000 Euro. „Bei starker Pollenverschmutzung kann es allerdings auch vorkommen, dass wir öfter als zweimal jährlich putzen müssen", erläutert Rees.

„Die Scheibenstärke reicht aus, die beiden Männer zu tragen", versicherte er. Und um dies direkt zu beweisen, steigt der Manager gleich selbst zu Lindemann aufs Dach. Ob man Schwindelfreiheit lernen kann? Dieter Negwer, der Technische Leiter des World Trade Centers Dresden, ist da ganz zuversichtlich: „Jeder muss mal klein anfangen. Am besten man probiert sich erst einmal auf einem Baugerüst aus, bevor man direkt aufs Dach steigt!"

lbo/td

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