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Hitze in Dresden – 32,8 Grad lassen die Dresdner schwitzen

Hitze in Dresden – 32,8 Grad lassen die Dresdner schwitzen

In Dresden ist es so heiß wie selten an einem 19. Juni: An der Wetterstation in Klotzsche kletterten die Temperaturen am Nachmittag auf Rekordwerte von 32,8 Grad.

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Wer einige Tipps beachtet, kann trotz der Hitze einen kühlen Kopf bewahren.

Quelle: Arne Dedert

"Das ist der höchste Wert, der seit dem Jahr 1955 an einem 19. Juni gemessen wurde", erklärte Meteorologe Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst gegenüber den DNN. Der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2000 habe bei 30,1 Grad gelegen. Durch die hohe Feuchtigkeit würde die Hitze noch intensiver empfunden.

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Bei Temperaturen über 30 Grad genießen einige Dresdner die Abkühlung in den Brunnen der Prager Straße.

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"Wir sprechen von gefühlten Temperaturen bis zu 38 Grad", sagte Voigt. Der Deutsche Wetterdienst hat deswegen eine Hitzewarnung herausgegeben. Die hohen Temperaturen stellten eine "extreme Wärmebelastung" dar, heißt es von den Meteorologen. Die Hitze vor dem meteorologischen Sommerbeginn sei weitestgehend unüblich. Normalerweise würden sich die heißen Jahrestemperaturen erst im Juli und August einstellen.

Abkühlung am Donnerstag

Abkühlung erwarten die Experten aus Leipzig für Donnerstagabend. Dann sollen mehrere heftige Gewitter starke Niederschläge mit Sturmböen, Hagel und Regen bringen. Gleichzeitig wird ein Temperatursturz auf 24 bis 27 Grad erwartet. Zudem sei eine "Unwettergefahr nicht auszuschließen", erklärte Meteorologe Voigt.

Bis dahin rät das Sächsische Sozialministerium, den Tagesrhythmus den Temperaturen anzupassen. Vor allem am Nachmittag, wenn die höchsten Werte erwartet werden, sollten es die Dresdner ruhig angehen lassen und den Schatten suchen. Zudem sollte jeder viel trinken, vor allem Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees und verdünnte Fruchtsäfte. Auch Obst und Gemüse mit hohem Wasseranteil wie Gurke, Melone oder Pfirsich wird empfohlen.

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In ganz Deutschland steigen die Temperaturen bis Donnerstag an. 35 Grad sind laut Wetterdienst drin.

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Während in den sechs offenen Freibädern der Stadt großer Andrang herrscht, sind die meisten Schulen seit dem Mittag leer. Hitzebedingt haben viele Rektoren verkürzten Unterricht angesetzt, so dass die Schüler schon am Mittag nach Hause durften.

Kliniken melden bisher wenig Hitzeopfer

In den Notaufnahmen der Dresdner Kliniken gab es bisher nur wenig Hitzeopfer. Die internistische Notaufnahme des Uniklinikums meldete am Dienstag Einzelfälle. Ähnlich sah es im Krankenhaus St. Joseph-Stift und im städtischen Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt aus. „Wahrscheinlich wissen die Leute mit der Hitze umzugehen, trinken zum Beispiel mehr“, sagt Julia Mirtschink, Sprecherin vom Joseph-Stift. In der Friedrichstädter Notaufnahme mussten sich fünf Dresdner auf Grund von Kreislaufproblemen wegen der Hitze behandeln lassen. „Das kann in den nächsten Tagen aber noch mehr werden“, sagt Krankenhaussprecherin Viviane Piffczyk.

Die Waldbrandgefahr in Dresden steigt derweil. Für Dresden sowie die im Norden angrenzenden Gebiete in den Landkreisen Meißen und Bautzen gilt mittlerweile Warnstufe 2, also mittlere Waldbrandgefahr.

sl/dbr/K.T./dpa

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