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Hirnforschung: Dresdner Biologe Prof. Dr. Michael Brand erhält 2,5 Millionen Euro

Millionenförderung Hirnforschung: Dresdner Biologe Prof. Dr. Michael Brand erhält 2,5 Millionen Euro

Für seine Forschung im Bereich der Gehirnregeneration hat Michael Brand, Professor und Gründungsdirektor des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien an der TU Dresden, jetzt den so genannten ERC Advanced Research Grant erhalten.

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Michael Brand

Quelle: PR

Dresden. Für seine Forschung im Bereich der Gehirnregeneration hat Michael Brand, Professor und Gründungsdirektor des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien an der TU Dresden, jetzt den so genannten ERC Advanced Research Grant erhalten. Hinter dem etwas sperrigen Namen verbirgt sich eine Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre.

Prof. Dr. Brands Forschung versucht zu verstehen, wie man das Gehirn zur Erneuerung anregen kann - gerade im Hinblick auf Gehirnverletzungen, Schlaganfall und altersbedingte neurodegenerative Krankheiten arbeitet er damit an einer Lösung für ein wachsendes globales Problem. Menschen haben nur eine sehr begrenzte Fähigkeit zur Wiederherstellung von beschädigtem Gewebe, Organismen wie das Axolotl und der Zebrafisch dagegen sind dazu in der Lage. Auf letzteren konzentriert sich die Forschung des Dresdner Biologen.

"Der Zebrafisch kennt einen 'coolen Trick': Die Stammzellen in seinem Gehirn ermöglichen ihm die Regeneration seines Gehirns, beispielsweise nach einer Verletzung, und wir untersuchen die molekularen Mechanismen, die diesen Prozess kontrollieren", erklärt Prof. Dr. Brand. Ziel der Arbeit ist es, perspektivisch auch die Erneuerung im erwachsenen Säugetiergehirn zu aktivieren. "Unsere Forschung könnte daher neue Ansätze für künftige zellbasierte Therapien für das verletzte oder erkrankte menschliche Gehirn aufzeigen", so der Biologe.

ERC Advanced Grants ermöglichen Forschern, Projekte umzusetzen, die neue Perspektiven in der Forschung eröffnen. "Mit dem Einwerben dieser Förderung hat sich Michael Brand im kompetitivsten europäischen Antragsverfahren für Fördergelder durchgesetzt. Nur 8,3 Prozent der insgesamt 2287 in allen Forschungsbereichen eingereichten Anträge wurden überhaupt ausgewählt. Damit hat er eine von nur sechs Förderungen insgesamt in seinem Bereich in Europa erhalten", sagt TU-Rektor Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen. 2014 erhielten 190 Forscher aus 23 Ländern insgesamt 445 Millionen Euro.

Christin Grödel

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