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Hintergrund: Was bedeutet der Welterbe-Titel?

Hintergrund: Was bedeutet der Welterbe-Titel?

Noch 2008 und 2009 redete jeder in Dresden über das Welterbe, das der Kulturlandschaft im Elbtal wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke damals aberkannt wurde.

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Das Festspielhaus ist das Wahrzeichen Helleraus, das nun den Welterbetitel anstrebt.

Quelle: Stefan Schramm

Nun kommt der Begriff mit der Bewerbung Helleraus wieder auf. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Vor 40 Jahren hat es sich die UN-Kulturorganisation Unesco zur Aufgabe gemacht, das Kultur- und Naturerbe der Welt besonders zu schützen. 189 Staaten haben die entsprechende Konvention seit 1972 unterzeichnet. 936 Kultur- und Naturstätten in 153 Ländern stehen heute auf der stets wachsenden Welterbeliste – Denkmäler, historische Städte oder Landschaften von außergewöhnlichem Wert. Für ihren Schutz soll die gesamte Menschheit verantwortlich sein und nicht nur ein Staat. Die Länder, in denen das jeweilige Weltkultur- oder -naturerbe liegt, sind zur Erhaltung der Denkmäler verpflichtet.

Zu den 36 deutschen Welterbestätten gehören zum Beispiel die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin, die Dome in Aachen, Köln und Speyer, das klassische Weimar, die historischen Hansestädte Lübeck, Stralsund und Wismar, die Luther-Stätten in Eisleben und Wittenberg und seit 2009 auch das Wattenmeer. Im Ausland sind unter anderem der französische Klosterfelsen Mont Saint-Michel in der Normandie und die peruanische Inkastadt Machu Picchu geschützt.

Wenn die Unesco ein Denkmal für gefährdet hält, kommt es auf eine Rote Liste. Im Extremfall kann ein Denkmal von der Welterbeliste wieder gestrichen werden – wie im Juni 2009 das Dresdner Elbtal wegen des umstrittenen Baus der Waldschlößchenbrücke über die Elbe. Derzeit stehen unter anderem die Frühchristlichen Ruinen von Abu Mena in Ägypten, die Stadtmauern von Jerusalem und das Biosphärenreservat Rio Plátanoin in Honduras auf der Liste der gefährdeten Welterbestätten.

Stefan Schramm

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