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Hilfe für kranke Kinder und Jugendliche: Initiative "Unser Herz schlägt für Dresden" startet

Hilfe für kranke Kinder und Jugendliche: Initiative "Unser Herz schlägt für Dresden" startet

Gestern fiel bei strahlendem Sonnenschein der offizielle Startschuss zur Spendeninitiative "Unser Herz schlägt für Sachsen". Dahinter stehen der Sonnenstrahl e.

V., der Dresdner Kinderhilfe e.V. sowie das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus. Die drei Einrichtungen wollen den Erlös aus den Verkäufen von 1,30 Meter großen Glasfaserherzen der Berliner Künstlerin Angelica Metzing der "Tour der Hoffnung" zukommen lassen wollen. Auf dieser jährlichen Tour durch mehrere Städte sammeln Radler Spenden zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher.

Die Herzen selbst kosten jeweils 1500 Euro und sind beim Sonnenstrahl e.V. erhältlich. Der Verkauf endet am 9. August. Ähnlich der in Dresden aufgestellten Pferde liegt die Verzierung bei den künftigen Eigentümern. Aufdruckt werde lediglich der Leitsatz "Unser Herz schlägt für..." - gefolgt von "Sachsen", "Dresden" oder auf Wunsch einem Logo, sagte Ursula Herrmann, Ehrenkuratorin des Dresdner Kinderhilfe e.V. und Initiatorin. Das erste Herz hat bereits die Dresdner Stadtentwässerung gekauft. Bis zu 50 Stück erhofft sich die Initiative.

Die dreitägige "Tour der Hoffnung", die 1983 in Gießen ins Leben gerufen wurde, bestreiten Mediziner, ehemaligen Patienten sowie Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung auf ihren Drahteseln. Die diesjährige Fahrt durchquert nun Sachsen. Sie beginnt am 7. August in Altenberg und führt über Glashütte abends nach Dresden. In den Tagen darauf kommen die Radler u.a. auch durch Bautzen, Königsbrück und Radeberg. Schlussendlich will die Dresdner Initiative den Radlern am 10. August auf dem Theaterplatz den Scheck aus allen sachsenweit verkauften Herzen überreichen.

Das diesjährige Spendenaufkommen konzentriere sich auf drei Ziele, teilte der Koordinator der sächsischen Tour und Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Henry Hasenpflug, mit. So sollen altersgerechte Therapien gefördert werden, weil Kinder die Diagnose und ihre Folgen viel schwerer verstünden als Erwachsene. Zum Zweiten würden über das Programm verstärkt Infektionsschutzmaßnahmen gefördert. Ein weiterer Fokus richte sich auf die Fortentwicklung der Spieltherapie.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.05.2014

Claudia Hönicke

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