Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Highvolt zeichnet Robert Seifert für seine Diplomarbeit zu Untersuchungen an Magnetlagern aus

Highvolt zeichnet Robert Seifert für seine Diplomarbeit zu Untersuchungen an Magnetlagern aus

Die Dresdner Firma Highvolt hat den besten Diplomanden der Studienrichtung Elektroenergietechnik an der Technischen Universität Dresden (TUD) ausgezeichnet.

Voriger Artikel
Dresdner forschen zu Blutkrebs
Nächster Artikel
Streit mit den Nachbarn landet vor Gericht

Robert Seifert ist stolz auf sein "Kombilager". Für den Forschungsprozess im Rahmnen seiner Diplomarbeit konstruierte der 26-Jährige selbstständig ein Magnetlager. Mittlerweile arbeitet Seifert als wissenschaftlicher Mitarbeiter am elektrotechnischen Institut der TU Dresden und bereitet sich auf seine Doktorarbeit vor.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Das auf seinem Gebiet weltweit führende Unternehmen vergibt diese Auszeichnung bereits zum achten Mal. Über den Highvolt-Preis 2015 und damit verbundene 1000 Euro durfte sich in diesem Jahr Robert Seifert freuen. "Das kam für mich schon sehr überraschend", sagt der 26-Jährige. Seine Arbeit mit dem Titel "Untersuchung der Eisenkreiszeitkonstante eines axialen Magnetlagers" beschäftigt sich mit störenden Wirbelströmen innerhalb eines Magnetlagers und wie man diese messen kann. Wirbelströme entstehen durch die erforderlichen schnellen Magnetfeldänderungen und schränken die Dynamik des Magnetlagers ein.

Für den Großteil seiner Diplomarbeit benötigte Robert Seifert ein spezielles Magnetlager, welches er selbst konstruierte. "Es ist schon recht selten, dass man für seine Diplomarbeit eine eigene Maschine bauen kann", so der 26-Jährige. Das Magnetlager wurde in knapp drei Monaten von der institutseigenen Werkstatt gefertigt. "Dafür habe ich auch eine Verlängerung meiner Forschungszeit erhalten", erklärt Seifert. Seine Diplomarbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet.

Seit Mai arbeitet der gebürtige Freiberger nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter am elektrotechnischen Institut der TUD und bereitet sich auf seine Doktorarbeit vor. "Ich wollte unbedingt in Dresden bleiben, deshalb habe ich das Angebot der TU angenommen", erzählt Seifert. Sein betreuender Professor kam schon während der Zwischenverteidigung auf den 26-Jährigen zu und fragte nach einer möglichen Anstellung.

Sebastian Burkhardt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.