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Herzogin Garten: Stadtrat gibt grünes Licht für 40-Millionen-Euro-Projekt

Herzogin Garten: Stadtrat gibt grünes Licht für 40-Millionen-Euro-Projekt

Seit zwölf Jahren bemüht sich das Haus Wettin um die Vermarktung der Brache gegenüber dem Zwinger. Nun machte der Stadtrat den Weg frei für das 40-Millionen-Euro-Projekt der Berliner Projektgesellschaft Intertec, die bis 2015 auf dem 1,4 Hektar großen Areal zwischen Ostra-Allee, An der Herzogin Garten und Am Schießhaus ein Hotel, eine Parklandschaft und eine Wohnanlage errichten will.

Die Abstimmung im Rat ging denkbar knapp aus.

Erst scheiterte gar der Bebauungsplan, weil einige FDP- und CDU-Stadträte im Foyer des Kulturrathauses schwatzten statt im Saal zu sein. Erst durch Wiederholung der Zählung gab es letztlich eine Mehrheit von 33 Räten aus CDU, FDP und Bürgerfraktion gegen 31 Lokalpolitiker der Grünen, Linken und SPD.

"Wir haben keine Garantie, kein rechtliches Druckmittel, um den Wiederaufbau der 1954 abgerissenen Orangerie einzufordern", beklagte Thomas Löser (Grüne). Die Orangerie sei aus dem Bebauungsplan ausgeklammert worden. Hans-Joachim Brauns (CDU) hingegen vertraut auf das Wort des Investors. Der Projektentwickler Intertec und das Berliner Investitions-Unternehmen Trigon hätten den Wiederaufbau zugesagt.

Es stimme, es gebe keinen Rechts-, aber einen Sachzwang, unterstützte Brauns Worte Rechtsanwalt Gerd Brand, der die Interessen des Hauses Wettin vertritt. "Die Orangerie wird in der historischen Kubatur wieder aufgebaut", betonte Brand, denn eine Brache würde sonst das komplette Projekt entwerten. Zurzeit sei lediglich unklar, welche Nutzung in die künftige Orangerie soll. Wenn das feststehe, werde auch dieser Bau vorangetrieben.

Brand war froh und glücklich über die Mehrheitsentscheidung. Jetzt könne der Vertrag mit dem international namhaften Hotel-Betreiber unterzeichnet werden, weil durch den Stadtrat Rechtssicherheit geschaffen worden sei. Neben der Wohnanlage soll ein Drei-Sterne-Hotel für Kongresse und Tagungen entstehen. Im Tagungssegment habe Dresden noch Wachstumsreserven, glaubt Brand. Mit den Berliner Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht will die Intertec, eine Tochter der Trigon, schnellstmöglich mit der Umsetzung des 40-Millionen-Euro-Projektes beginnen. "Ab 2013 ist die Brache Geschichte, weil dann Baubeginn ist", so Wettin-Anwalt Brand. 2015 soll die Anlage stehen. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.07.2012

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