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Herz statt Hetze wirbt mit Musik für Menschlichkeit

Miteinander Herz statt Hetze wirbt mit Musik für Menschlichkeit

Mit rund 450 Teilnehmern hat „Herz statt Hetze“ am Pfingstmontag in Dresden ein Zeichen für ein Miteinander gesetzt. „Musik verbindet Menschen in schönen wie in schweren Stunden“, rief eine Vertreterin der Veranstalter den Dresdnern zu. Und die sorgten dafür, dass es eine der schönen Stunden wurde.

Aeham Ahmad auf dem Theaterplatz

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Mit laut "Durchgezählt" rund 450 Teilnehmern hat „Herz statt Hetze“ am Pfingstmontag in Dresden ein Zeichen für ein Miteinander gesetzt. „Musik verbindet Menschen in schönen wie in schweren Stunden“, rief eine Vertreterin der Veranstalter den Dresdnern zu. Und die sorgten dafür, dass es eine der schönen Stunden wurde.

Mit der Musik als dem einigenden Band hat Herz statt Hetze am Pfingstmontag in Dresden ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung gesetzt. Auf dem Postplatz setzten Musiker und Dresden ein gemeinsames Zeichen für ein Miteinander.

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Mit dem Leitspruch „Wir alle sind Menschen“ wurde auf dem Postplatz ein Zeichen für das Miteinander gesetzt – als deutlicher Kontrast zur „Festung Europa“, die keinen Kilometer weiter zur Trennung aufrief. Am deutlichsten wurde der Gedanken des Miteinanders bei Aeham Ahmad. Der palästinensisch-syrische Pianist, der selbst in einem Flüchtlingslager aufwuchs, war Stargast in Dresden, und spielte neben Liedern aus seiner Heimat auch Mozart und Beethoven.

In Dresden sorgte der aus Syrien geflohene Beethovenpreisträger für ausgelassene Stimmung und tanzende Menschen, aber auch besinnliche Töne. Spätestens im Zusammenspiel mit der Dresdner „Offbeat Cooperative“ wurde es dann aber laut. Geflüchtete und Dresdner tanzten gemeinsam.

Höhepunkt war das gemeinsame singen Aller. „Die Gedanken sind frei“ klang aus mehr als 400 Kehlen, bei „Un Poquito Cantas“ hatten viele Sänger Textprobleme, „Dona Nobis Pacem“ erklang umso andächtiger.

Auch wenn danach offiziell Schluss war, die Musiker wollten noch. Erst nach „I like to move it“ war Schluss. Dresdner und Geflüchtete tanzten und jubelten noch einmal zusammen.

sl

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