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Hellerauer Werkstätten wollen in Dresden erweitern

Wirtschaft Hellerauer Werkstätten wollen in Dresden erweitern

Die Deutschen Werkstätten in Hellerau wollen erweitern. Über das notwendige Baurecht müssen letztlich jetzt die Dresdner Stadträte im Bauausschuss entscheiden.

Gegenüber dem Firmengelände am Moritzburger Weg 68 planen die Deutschen Werkstätten Erweiterungsbauten.

Quelle: Uli Langer

Dresden. Die Deutschen Werkstätten in Hellerau wollen erweitern. Über das notwendige Baurecht müssen letztlich jetzt die Dresdner Stadträte im Bauausschuss entscheiden. Nach der Vorlage der Verwaltung für die Ratsausschüsse will das Unternehmen den Standort Moritzburger Weg/Heideweg erweitern und weiterentwickeln.

Aufgrund eines erfolgreichen und starken Wachstums stehe das Unternehmen vor der Herausforderung, den Übergang in eine qualitativ neue Phase zu gestalten. Die täglichen Geschäftsvorfälle entwickelten sich immer mehr in Richtung Umsetzung und Realisierung komplexer, umfassender Projekte, vom Entwurf über die Planung bis hin zur Durchführung aller erforderlichen Bau- und Nebenleistungen. Dabei würden drei Hauptbereiche beschrieben: Design und Ausbau von luxuriösen Jachten (70 bis 190 Meter Länge), Gestaltung und bauliche Umsetzung von Privatvillen und qualitativ hochwertigen Appartements sowie die Planung und Innenraumgestaltung von Büro- und Vorstandsetagen einzelner Unternehmen. Aufgrund der Auftragsentwicklung steige die Mitarbeiterzahl tendenziell an. Daher habe der bislang zur Verfügung stehende Raum seine Grenzen erreicht.

Das Plangebiet liegt nördlich des Moritzburger Weges gegenüber dem bestehenden Firmengebäude. Im Westen wird es durch den Heideweg begrenzt, im Norden durch den Talkenberger Bach und die Bebauung „Am Sonnenhang“ und im Osten durch den Klotzscher Dorfbach und die Bebauung „Am Grünen Zipfel“. Auf der Fläche befinden sich derzeit Lager- und Nebengebäude des Unternehmens. Die zu überplanende Fläche umschließt die historische Anlagen der „Schraubzwinge“, den Unternehmensursprung von 1909/1910, der heute als Gewerbestandort und Tagungszentrum dient. Zum geplanten Investitionsvolumen, dem Zeitplan und mögliche Mitarbeiterzuwächse gibt es in der Beschlussvorlage keine Angaben. Am späten Freitagnachmittag war dazu vom Unternehmen auch nichts mehr zu erfahren.

Die Erweiterung soll Platz für Büros für Planung, Verwaltung und Schulungen, für Forschungslabore, Ausstellungsbereiche, einen kleineren Beherbergungsbereich sowie Lager-Nebengebäude schaffen. Das auf dem Gelände stehende, denkmalgeschützte Musterhaus (1921) soll erhalten und wieder nutzbar gemacht werden. Planungsziel sei es zudem, zwei verrohrte Bäche unter Beachtung des Waldbestandes wieder offen zu legen. Das Unternehmen will bei der Suche nach der baulichen Lösung einen Architektenwettbewerb veranstalten, hieß es.

Der Innenausbau von Räumen ist nach Firmenangaben das Kerngeschäft der Deutschen Werkstätten. Das Angebot reicht dabei vom Einzelmöbelstück bis zur Komplettlösung. 200 Menschen arbeiten am Stammsitz in Hellerau, 30 weitere in den Niederlassungen und Repräsentanzen in Russland, England und Frankreich.

Von Ingolf Pleil

Moritzburger Weg, Dresden 51.107725 13.75914
Moritzburger Weg, Dresden
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