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Haut Dresden hoch genug gebaut? - Neue Überlegungen zum Flutschutz

Haut Dresden hoch genug gebaut? - Neue Überlegungen zum Flutschutz

Das Elbewasser stand in der Innenstadt nur wenige Zentimeter unterhalb der neuen Flutschutzanlagen. An den Flutschutztoren nahe dem Kongresszentrum und den Anlagen neben dem Landtag und an der Kötzschenbroder Straße fehlten nur noch Zentimeter bis zur Oberkante der Alubalken.

Hat die Stadt ausreichend vorgesorgt? DNN-Redakteur Christoph Springer hat darüber mit Jens Olaf Seifert gesprochen, Abteilungsleiter im städtischen Umweltamt. Frage: Bis zu welchem Elbepegel ist das Dresdner Stadtzentrum durch die neuen Flutschutzanlagen geschützt und betrifft das genauso die neue Flutschutzmauer in Pieschen?

Jens Olaf Seifert: Das Dresdner Stadtzentrum ist durch die neuen Flutschutzanlagen bis zu einem Wasserstand von 9,24 Metern am Pegel Dresden geschützt. Dies betrifft genauso die neue Flutschutzmauer in Pieschen.

Warum wurden diese Mauern nicht einfach so hoch gebaut, dass die betreffenden Gebiete garantiert nicht überflutet werden können?

Mauern können nicht "beliebig" hoch gebaut werden. Zwischen einer Vielzahl von Belangen wie etwa der Statik, dem Landschaftsbild, den Kosten, dem Pro- blem naturschutzfachlicher Eingriffe, dem Landverbrauch und Eingriffen in Eigentum muss ein Kompromiss gefunden werden. Der hohe Standard in Deutschland ist ein sogenanntes 100-jährliches Hochwasser und dieses ist für Dresden mit den genannten 9,24 Metern eingestuft.

Ist daran gedacht, diese Mauern in Zukunft zu erhöhen?

Es sind bisher noch keine Überlegungen in die Richtung "Erhöhung der Mauern" erfolgt, da sie ja genau so funktionieren wie geplant. Ob eine Erhöhung an der einen oder der anderen Stelle sinnvoll ist, wird sich aus der Analyse der Ereignisse noch ergeben.

War geplant, Laubegast und Kleinzschachwitz durch so hohe Mauern oder Flutschutzwände zu sichern, dass dort auch zehn Meter Elbepegel abgehalten werden können?

Nein, das war nicht geplant. Die vorbereiteten Untersuchungen, ob überhaupt und wenn ja, welcher Flutschutz sinnvoll und machbar ist, wurden durch den Freistaat im August 2012 vorläufig angehalten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.06.2013

Christoph Springer

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