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Händler in Dresden hoffen auf verkaufsoffenen Sonntag

Händler in Dresden hoffen auf verkaufsoffenen Sonntag

"Am Sonntag wird es voll in Dresden." Davon geht Eberhard Lucas, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, angesichts des ersten verkaufsoffenen Sonntags in diesem Jahr aus.

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Quelle: Archiv

Von Christin Grödel

Lucas schätzt, dass von 12 bis 18 Uhr die Mehrheit der Geschäfte in der Dresdner Innenstadt ihre Türen öffnen. Neben den großen Einkaufstempeln Altmarkt Galerie, Karstadt und Centrum Galerie laden auch zahlreiche kleinere Läden, etwa in der Inneren Neustadt und dem Barockviertel, zum Shoppen ein. "Die Sonntagsöffnungen sind in diesem Jahr vernünftig geregelt. Der Konsens der Landeskirchen, der Gewerkschaften und des Handelsverbands mit zwei verkaufsoffenen Sonntag im Advent und einem Ruhetag dazwischen wird landesweit umgesetzt. Da gibt es glücklicherweise keinen Zoff", erklärte der Hauptgeschäftsführer. Nach einem eher durchwachsenen Herbst seien die Erwartungen der Händler - gerade bei den klassischen Geschenkartikeln Uhren, Schmuck und Spielwaren - jetzt groß.

Das ist auch im Elbepark der Fall, der am Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr öffnet. "Wir erhoffen uns eine sehr, sehr starke Nachfrage und erwarten zwischen 35 000 und 40 000 Besucher", beschrieb Centermanager Gordon Knabe. Das entspreche, verglichen mit den kürzeren Geschäftszeiten, in etwa 30 Prozent mehr Kundschaft als an einem normalen Verkaufstag im Advent. Dem Elbepark sei es wichtig, öffnen zu dürfen, um auch die Wünsche derjenigen erfüllen zu können, die auf Sonderöffnungszeiten angewiesen sind. Knabe geht davon aus, dass acht bis zehn Prozent der Kunden aus Tschechien kommen.

Einen steigenden Anteil an ausländischen Besuchern verzeichnet ebenso die Altmarkt Galerie. "Seit die A17 fertig ist, werden die Kunden aus Richtung Prag jedes Jahr mehr", wie David Penndorf, der Technische Leiter, verriet. Darauf hat die Deutsche Bahn reagiert, die an allen vier Adventswochenenden zusätzliche Regionalzüge für tschechische Einkaufstouristen einsetzt. Der Zug von Usti nad Labem nach Dresden, in dem pro Fahrt 500 Passagiere erwartet werden, hält in Decin und Bad Schandau. Auch der Anteil an russischen Gästen steige kontinuierlich. Nach einer Studie der Altmarkt Galerie habe mittlerweile jeder vierte Besucher des Einkaufszentrums einen ausländischen Pass. Insgesamt erwartet Penndorf am Sonntag - ausgehend von den Erfahrungen der vergangenen Jahre - etwa 50 000 bis 60 000 Gäste. "Unser Daumen geht deutlich nach oben. Es ist kalt geworden und die Leute merken, dass Weihnachten vor der Tür steht", so Penndorf. Zu den positiven Einflüssen von außen gehöre außerdem nicht zuletzt der Beginn des Striezelmarktes.

"Verkaufsoffene Sonntage sind für die Vermarktung einer Stadt sehr hilfreich", findet auch Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG). Gerade in der Adventszeit werte es die Stadt auf, wenn in- und ausländische Gäste die Gelegenheit haben, nicht nur die elf Weihnachtsmärkte sowie die Konzerte und Ausstellungen zu besuchen, sondern zusätzlich einkaufen gehen zu können. Wie einträglich Verkaufstage im Advent sind, zeigt die DMG-Studie "Wirtschaftsfaktor Tourismus". Demnach besuchten im Dezember 2011 reichlich eine Million Gäste Dresden, deren durchschnittliche Tagesausgaben bei 97,23 Euro pro Person lagen. Das ergibt einen Bruttoumsatz von insgesamt 2,89 Millionen Euro und einen durchschnittlichen Tagesumsatz von 93 180 Euro.

Erfahrungsgemäß wird die Dresdner Innenstadt am Sonntag sehr voll sein. "Wer sich die Parkplatzsuche sparen will, für den bietet sich die Bahn an", rät Falk Lösch, Pressesprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Die DVB setzen aufgrund der höheren Kapazität größere Fahrzeuge ein. Wer es an diesem Sonntag nicht in die Läden schafft, der hat auch noch am zweiten verkaufsoffenen Sonntag, am 16. Dezember, Gelegenheit zum Geschenke-Shopping.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.12.2012

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