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HOPE-Gala in Dresden bringt 100000 Euro für Aids-Projekt in Südafrika

HOPE-Gala in Dresden bringt 100000 Euro für Aids-Projekt in Südafrika

HOPE heißt Hoffnung. Und Hoffnung brachte die 6. HOPE-Gala Dresden nach Südafrika. Hoffnung für Frauen und Kinder in den Townships von Kapstadt, den Kampf gegen Aids zu gewinnen.

Von Monika Löffler

100 000 Euro kamen am Sonnabend bei der Benefizveranstaltung im Dresdner Schauspielhaus zusammen. Ein erfreuliches Geburtstagsgeschenk für Pfarrer Stefan Hippler, der, auf den Tag genau vor zehn Jahren, das Projekt "HOPE Cape Town" gegründet hatte.

Viola Klein, Initiatorin der HOPE-Gala und Mitglied des Kuratoriums der Deutschen AIDS-Stiftung, und ihr Team hatten auch diesmal wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. "Ich bin bewegt und glücklich, dass das Projekt HOPE so engagiert unterstützt wird und bedanke mich auch im Namen des Veranstalters, der HOPE Karstadt Stiftung, ganz herzlich bei den wunderbaren Künstlern, beim Schauspielhaus, bei den vielen Sponsoren, den Losverkäufern und den Gästen, bei Freunden und Helfern."

700 Gäste in Geberlaune waren ins Schauspielhaus gekommen, darunter zahlreiche prominente Künstler und Sportler. Vor dem Roten Teppich warteten viele Dresdner, mit Rucksäcken und Taschen voller Fotomappen, um von ihren Lieblingen ein Autogramm zu bekommen. Die ließen sich nicht lange bitten.

84 Künstler begeisterten dann die Gäste mit einem grandiosen Showprogramm zwischen Klassik und Rock. Darunter "Polarkreis 18", die Sängerin Y´akoto, das "junge orchester NRW", das Duett "Marshall & Alexander", die Trompeterin Melissa Venema, Sängerin Ulla Meinecke sowie der Dresdner Schauspieler Christian Friedel mit seiner Band "Woods of Birnam". Ein besonderer Höhepunkt war die Premiere der "HOPE-Gala-Band". Extra für diesen Abend hatten sich zwölf bekannte Musiker, darunter von Silly" und den "Söhnen Mannheims", gemeinsam mit Sängern und Sängerinnen wie Dirk Zöllner, Edo Zanki, Rolf Stahlhofen und Jennifer Braun zu einer Band zusammengefunden. Moderiert wurde der Abend von Ulla Kock am Brink und René Kindermann. Zahlreiche Prominente engagierten sich als Losverkäufer für die Tombola, darunter die Fernsehmoderatoren Anja Köbel und Peter Escher, die Schauspieler Andrea Kathrin Loewig, Peter Prager, Wolfgang und Stefanie Stumph, die Sänger Fady Maalouf und André Stade sowie die Sportler Diana Sartor und Marc Huster.

Zum dritten Mal wurde der HOPE Award verliehen, ein Preis für Personen, die sich im Kampf gegen HIV und AIDS besonders engagieren. Er ging an die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Die bewegende Laudatio hielt Regisseur Dieter Wedel. Die CDU-Politikerin hatte sich schon im Kampf gegen Aids engagiert, als dies in ihrer eigenen Partei nicht gern gesehen wurde. Sie stellte in den achtziger Jahren, gegen den Willen vieler Parteikollegen, die Weichen für eine offensive Gesundheitspolitik in Bezug auf HIV und AIDS und setzte auf Prävention und Hilfe anstelle von seuchenpolizeilichen Maßnahmen und der Ausgrenzung der Betroffenen. "Danke diesem Dresdner Schauspielhaus, von wo aus Hope seit Jahren Hoffnung in die Welt trägt," sagte sie sichtlich gerührt.

Nach dem Galaprogramm wurde bei der After-Show-Party im Restaurant "Kastenmeiers" bis in die Morgenstunden gefeiert und das auf engstem Raum. Denn offenbar waren viel mehr Gäste erschienen, als erwartet. Da war Improvisationstalent gefragt. Wenn die Tische fehlen, und die Leckereien geschnitten werden müssen, muss man eben auf der Treppe essen. Geschmeckt hat es trotzdem. Jetzt geht's an die Vorbereitung der 7. HOPE-Gala, die am 27. Oktober 2012 stattfindet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.11.2011

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