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Grünes Licht für Ursula Gefrerer als neue Chefin der Technischen Werke Dresden

Grünes Licht für Ursula Gefrerer als neue Chefin der Technischen Werke Dresden

Der Aufsichtsrat der Technischen Werke Dresden hat über die Führungsspitze des kommunalen Unternehmens entschieden: Erwartungsgemäß wurden Ursula Gefrerer und Andreas Hemmersbach zu Geschäftsführern bestellt.

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Ursula Gefrerer

Quelle: Carola Fritzsche

Die Technischen Werke Dresden (TWD) sind die 100prozentige Holding-Gesellschaft der Landeshauptstadt Dresden (www.dresden.de) und die Obergesellschaft des TWD-Konzerns. Darunter sind die wirtschaftlichen Beteiligungen der Stadt versammelt wie beispielsweise die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), der Energieversorger Enso, die Stadtwerke Drewag und die Stadtreinigung.

Die 60-jährige Gefrerer ist derzeit Prokuristin und Bereichsleiterin Finanzen bei den TWD sowie Mit-Geschäftsführerin der Bäder GmbH. Sie soll die Nachfolge von TWD-, Stadtwerke- und Verkehrsbetriebe-Geschäftsführer Reiner Zieschank antreten, der zum Jahresende in den Ruhestand tritt. Gefrerer wird ihn allerdings nur bei den Chefsesseln von TWD und Drewag beerben. So hatte es der Personalausschuss für die Unternehmen entschieden (DNN berichteten).

Dem Vernehmen nach machte der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der gegenwärtig die zurückgetretene Helma Orosz als Oberbürgermeister vertritt und im Juni bei der Oberbürgermeisterwahl kandidiert, seine Ankündigung wahr und stimmte gegen die Personalvorschläge. Hilbert will mit seinem Nein gegen das aus seiner Sicht intransparente Besetzungsverfahren protestieren.

Kenner der Materie schließen jedoch nicht aus, dass Hilberts Vorgehen auch eine Retourkutsche sein könnte, weil ihm klargemacht worden war, dass er keine Chance hat, zum TWD-Aufsichtsrat bestimmt zu werden. Gestern wurde der bisherige stellvertretende Aufsichtsratschef, Achim Drescher, zum Vorsitzenden bestimmt. Nach der Wahl soll das neue Stadtoberhaupt den Posten übernehmen.

Vom DVB-Aufsichtsrat wurde Andreas Hemmersbach gestern zudem zum DVB-Geschäftsführer bestellt. Dort geht neben Zieschank bereits Ende September auch Hans-Jürgen Credé in den Ruhestand. Die Suche nach einem weiteren Geschäftsführer war jedoch bislang gescheitert. Nun soll ein sechsköpfiger Personalausschuss über das weitere Verfahren und den Zuschnitt der Vorstandsämter beraten. Unklar bleibt damit weiterhin, ob beispielsweise der Bereich von Zieschank, der bislang für Betrieb und Personal bei den DVB zuständig war, aufgespalten wird. Dann müssten gegebenenfalls zwei Geschäftsführerposten neu ausgeschrieben werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.03.2015

Ingolf Pleil

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