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Grünes Licht für Schulneubau auf der Leisniger Straße in Dresden

Stadtrat Grünes Licht für Schulneubau auf der Leisniger Straße in Dresden

Nach der Kostenexplosion bei Containereinheiten steuert die Stadt um: Der Schulneubau an der Leisniger Straße wird in massiver Bauweise ausgeführt. Der Stadtrat gab dazu am Donnerstag grünes Licht.

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Der Schulneubau an der Leisniger Straße wird in massiver Bauweise ausgeführt.

Quelle: Archiv

Dresden.  Grünes Licht für eine Schulerweiterung an der Leisniger Straße: Der Stadtrat hat den Plänen für den Neubau eines Schulgebäudes und einer Einfeldsporthalle zugestimmt. Das neu zu errichtende Schulgebäude entspricht nach Darstellung der Stadtverwaltung in der Beschlussvorlage hinsichtlich des Raumprogramms einer zweizügigen Grundschule. Die Schulerweiterung ist zunächst als Interimsstandort für das neue Gymnasium Dresden-Pieschen geplant. Perspektivisch ermögliche das Schulgebäude, flexibel auf Veränderungen im Schulnetz – beispielsweise bei weiterem Bedarf an Grundschulplätzen oder für die Inklusion – zu reagieren.

Ursprünglich war geplant, an dem Standort die 146. Grundschule einzurichten. Da im Schulbezirk Ortsamt Pieschen 1 erst ab dem Schuljahr 2022/2023 zusätzlicher Bedarf bestehe, wurde die Planung auf Eis gelegt. Die Stadt hält jedoch daran fest, die Sportbedingungen für das benachbarte Förderzentrum „A.S. Makarenko“ zu verbessern. Die Sporthalle dort ist viel zu klein und verfügt derzeit nicht über einen Umkleide- oder Sanitärbereich.

Zunächst sollte der Unterricht am Interimsstandort von Sommer 2017 bis Sommer 2019 in mobilen Containereinheiten gehalten werden. Da die Flüchtlingskrise jedoch die Preise für solche Objekte explodieren ließ, steuerte die Stadt um. Nun soll die Schulerweiterung in massiver Bauweise erfolgen. Das Schulgebäude gliedert sich als kompakter Baukörper in einen großzügigen und offenen Bereich der „Bewegung und Kommunikation“ im Erdgeschoss und einen Bereich der „Stille und Konzentration“ in den beiden Obergeschossen. Verbindendes Element ist das Foyer und die anschließende Treppenhalle. Der auf dem Gelände vorhandene Mehrgenerationen-Garten „Aprikosen für Alle“ soll erhalten bleiben. Die denkmalgeschützte alte Sporthalle wird saniert, die neue Halle stellt einen Erweiterungsbau dar. Die Baumaßnahme soll nun im Februar 2017 mit den Rohbauarbeiten beginnen. Die Nutzung des neuen Gebäudekomplexes könne dann mit dem Schuljahresbeginn 2018/2019 starten. Einschließlich prognostizierter Baupreissteigerungen rechnet die Stadt mit Baukosten von rund 11,6 Millionen Euro. 1,6 Millionen Euro Fördermittel sind vom Freistaat bereits bewilligt worden.

Von Ingolf Pleil

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