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Grünes Licht für Neubau am Straßburger Platz: Aldi, Rewe, dm und ein Biomarkt sollen einziehen

Grünes Licht für Neubau am Straßburger Platz: Aldi, Rewe, dm und ein Biomarkt sollen einziehen

Der Bauausschuss hat am Mittwochabend den Weg für ein Einkaufszentrum auf dem Straßburger Platz freigemacht. Bei einer Enthaltung stimmten die Ausschussmitglieder mehrheitlich der Aufstellung eines Bebauungsplanes zu.

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So könnte das Einkaufszentrum einmal aussehen.

Quelle: KSP Jürgen Engel Architekten

Eigentlich sollte die „Canaletto-Passage“ längst in Betrieb sein, doch Investor Heinz Nettekoven ging in die Insolvenz (DNN berichteten).

Für ihn sprang die Dietz AG aus dem hessischen Bensheim in die Bresche. Das Unternehmen will rund 25 Millionen Euro in das Nahversorgungszentrum investieren. Geplant sind zwei Flachbauten, auf die Riegel aufgesetzt werden sollen, damit die städtebaulich geforderte Geschosshöhe von 20 Metern erreicht wird. Im Erdgeschoss und einem auf- gesetzten Riegel sollen insgesamt 5000 Quadratmeter Verkaufsfläche für den Einzelhandel entstehen, aber auch Arztpraxen oder Büros sind geplant.

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Jetzt noch Brache - bald soll am Straßburger Platz aber gebaut werden.

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Die Handelsketten Rewe und Aldi sollen dem Vernehmen nach Vorverträge unterschrieben haben, auch die Drogeriekette dm ist als künftiger Mieter im Gespräch. Markus Engelmann vom Vorstand der Dietz AG wollte vor dem Bauausschuss Namen nicht bestätigen. Er sprach von den „üblichen Verdächtigen“. Er verhandele auch mit zwei Ketten über die Einrichtung eines rund 100 Quadratmeter großen Biofachmarktes in dem Gebäude, so der Manager. Außerdem sollen mehrere kleinere Geschäfte und Platz für Dienstleister entstehen. Der Investor rechnet mit einem Baubeginn im Herbst 2015 und einer Bau- zeit von anderthalb Jahren, so dass das Nahversorgungszentrum im Frühjahr 2017 eröffnen könnte.

Einen Bauantrag bei der Stadt hat er bereits eingereicht. Den Plänen nach soll die Fassade aus hochwertigem Aluminium bestehen und halbtransparent sein. Das Gebäude passe sich sowohl der Wohnbebauung am Straßburger Platz an als auch der Gläsernen Manufaktur. Das Dach werde zu 75 Prozent begrünt. 295 Parkplätze auf mehreren Ebenen seien geplant. Die Ausschussmitglieder begrüßten das Vorhaben mehrheitlich. „Es wird herbeigesehnt“, erklärte Axel Bergmann (SPD). Die Johannstadt-Süd sei mit einem Durchschnitt von 54 Jahren der älteste Stadtteil Dresdens. „Kurze Wege sind wichtig“, so Bergmann. Kritik kam von Margit Haase, der baupolitischen Sprecherin der Grünen. Das Vorhaben berücksichtige die Belange der Radfahrer zu wenig, die geplante Verkehrsführung werde Schleichverkehr hervorrufen, erklärte sie.

Tbh

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