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Grünes Licht für Canaletto-Einkaufszentrum am Straßburger Platz

Grünes Licht für Canaletto-Einkaufszentrum am Straßburger Platz

Der Neubau der Canaletto-Passage am Straßburger Platz hat eine wichtige Hürde genommen. Am Mittwoch stimmte der Bauausschuss der Stadt mit den sieben Stimmen von CDU, SPD, FDP und Bürgerfraktion für den überarbeiteten Bebauungsplan.

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Bei zügigem Baubeginn könnten schon bald die ersten Besucher in der Läden der "Canaletto-Passagen" am Straßburger Platz flanieren.Visualisierung: sgp

Von Stephan Hönigschmid

"Nach leichten Veränderungen hat der Plan endlich eine Mehrheit gefunden. Die Entscheidung ist richtig, weil das Gebiet durch das Einkaufszentrum mit Lebensmittelhandel, Gastronomie und Sportzentrum aufgewertet wird", sagte SPD-Stadtrat Axel Bergmann.

In der Vergangenheit war der Plan für die Canaletto-Passage bereits zwei Mal im Bauausschuss gescheitert (DNN berichteten). Hauptgrund war vor allem eine Forderung der CDU-Stadträte, die Wert darauf legten, dass das neue Stadtteilzentrum nicht wie ursprünglich vorgesehen 17,20 Meter hoch ist, sondern eine Höhe von 20 Metern hat, damit es gegenüber der Gläsernen Manufaktur nicht untergeht.

Weniger zufrieden mit dem verabschiedeten Bebauungsplan war Margit Haase von den Grünen: "Ich habe den Plan abgelehnt, weil damit für Radfahrer die Hauptroute von der Grunaer Straße zur Comeniusstraße unterbrochen wird." Außerdem sei der Bauplan gefährlich für die Fußgänger, da der Fußweg zu dicht an den Stellplätzen vorbei führe und darüber hinaus noch die Einfahrt zum Parkdeck dazwischen sei, so Haase.

Hans-Joachim Brauns von der CDU-Fraktion kann diese Argumente nicht nachvollziehen: "Das ist Kleinkrämerei. Es ist ausreichend Platz für Fußgänger und für Radfahrer vorhanden. Zudem ist es nicht verständlich, warum die Grünen beim Elbradweg gegen eine Verbreiterung auf fünf Meter waren und hier unbedingt einen breiteren Weg wollen." Auf jeden Fall sei der Bau aber ein Meilenstein für die Innenstadt, weil es bald eine Brachfläche weniger in Dresden gebe. Er hoffe daher auf einen baldigen Baubeginn, so Brauns.

Für 25 Millionen Euro möchte der Investor "Florana" aus Weimar unter dem Namen "Canaletto-Passage" ein Nahversorgungszentrum bauen, das unter anderem ein Ärztehaus, eine Apotheke, einen Bäcker, einen Fleischer sowie einen "Rewe"-Einkaufsmarkt im Angebot haben soll.

Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass der Plan dem Zentrenkonzept der Stadt entspricht und nahe gelegene Zentren mit ihren Geschäften nicht beeinträchtigt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.11.2011

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