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Grünes Band für Dresdens Innenstadt: Promenadenring West kommt 2018

Wettbewerbssieger arbeitet an der Entwurfsplanung Grünes Band für Dresdens Innenstadt: Promenadenring West kommt 2018

Die Arbeiten am sogenannten „Promenadenring West“ an der Marienstraße sollen 2018 beginnen. Das teilte jetzt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage der DNN mit. Das Unternehmen, das den Wettbewerb zum Promenadenring gewonnen hatte, erarbeite gegenwärtig die Entwurfsplanung, so Jähnigen.

Der geplante Promenadenring (siehe Karte) soll die historischen Spuren der früheren Festungsmauer im Stadtbild erhalten.

Quelle: Visualisierung: Stadt Dresden

Dresden. Die Arbeiten am sogenannten „Promenadenring West“ an der Marienstraße sollen 2018 beginnen. Das teilte jetzt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage der DNN mit. Das Unternehmen, das den Wettbewerb zum Promenadenring gewonnen hatte, erarbeite gegenwärtig die Entwurfsplanung, so Jähnigen.

Der preisgekrönte Entwurf könne nicht 1:1 übernommen werden, da unter anderem eine Reihe Lindenbäume oberhalb der Marienstraße hätte gefällt werden müssen. Auch sollen auf Wunsch der Vertreter von Umweltausschuss und Ortsbeirat Altstadt Möglichkeiten geprüft werden, zusätzliche Wasserflächen in den Entwurf einzuordnen. „Die Überarbeitung wird nächstes Jahr noch dauern. Wir hoffen, dass wir 2018 pflanzen können“, so die Umweltbürgermeisterin.

Dresdens Pläne für ein Grünes Band müssen noch diverse städtische Gremien passieren, um ab 2018 Gestalt anzunehmen

Dresdens Pläne für ein Grünes Band müssen noch diverse städtische Gremien passieren, um ab 2018 Gestalt anzunehmen.

Quelle: Stadt Dresden

Für die weiteren Teile des Promenadenringes seien Gespräche mit Stadtplanungsamt und Straßen- und Tiefbauamt erforderlich. „Hier haben wir noch keine Planung vorliegen und müssen jetzt zügig klären, was für den vom Stadtrat gewollten Promenadenring möglich ist“, erklärte Jähnigen. Sicher sei, dass auf dem Rathausvorplatz für längere Zeit nichts geschehen könne, weil die Fläche für die Baustelleneinrichtung bei der weiteren Rathaussanierung benötigt werde. Aber wo neue Bäume auf dem Dr.-Külz-Ring oder der Wilsdruffer Straße gepflanzt werden könnten, müsse mit den Fachämtern abgestimmt werden. Sie könne sich zusätzlich zu Baumpflanzungen auch begrünte Haltestellen vorstellen so Jähnigen.

Ebenfalls noch nicht geplant ist die Begrünung des Postplatzes. „Die Hochbeete bleiben zumindest bis 2019, bis dahin benötigen wir Klarheit für den Postplatz.“ Wie der Platz begrünt werden soll, hänge auch davon ab, ob auf einer Teilfläche gegenüber vom Zwinger ein Pavillon errichtet werde. „Eine Begrünung wird in jedem Fall auf den Postplatz kommen, aber an den Details müssen wir noch arbeiten“, erklärte die Umweltbürgermeisterin.

Der Promenadenring soll die historischen Spuren der früheren Festungsmauer im Stadtbild erhalten und sichtbar machen. „Der Promenadenring soll in seiner Gesamtheit als zusammenhängender Raum zwischen den bebauungskanten der Altstadt und der ehemals gründerzeitlichen Stadterweiterung durch zweireihige Baumalleen, befestigte und wassergebundene Flächen mit Bänken, Bäumen, einem Wasserband sowie nächtlicher Beleuchtung erlebbar werden“, heißt es auf der Internetseite der Stadt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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