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Grünen-Spitze unterstützt Demo gegen „Pegida“ – Innenminister wollen „Aufwiegler“ demaskieren

Grünen-Spitze unterstützt Demo gegen „Pegida“ – Innenminister wollen „Aufwiegler“ demaskieren

Die Grünen-Bundesvorsitzenden Simone Peter und Cem Özdemir wollen am kommenden Montag in Dresden gegen das „Pegida“-Bündnis auf die Straße gehen.

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Archivbild

Quelle: Stephan Lohse

„Wir dürfen Rechtspopulisten, die im Deckmantel einer Bürgerbewegung gegen Flüchtlinge und Minderheiten hetzen, nicht das Feld überlassen“, erklärte Özdemir am Freitag. Deshalb würden Peter und er am Montag an einem Demonstrationszug zum Theaterplatz teilnehmen, wo das Bündnis „Dresden für alle“ vor der Semperoper eine Kundgebung für Flüchtlinge, Religionsfreiheit und im Alltag gelebte Menschenrechte angekündigt hat.

Auch die Innenminister von Bund und Ländern warnten am Freitag vor einer zunehmenden islam- und ausländerfeindlichen Hetze. „Wir spüren schon, dass das gesellschaftliche Klima in Deutschland rauer wird“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zum Abschluss der Innenminister-Herbsttagung in Köln. Viele Menschen seien in Sorge und die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ missbrauche das. Fakt sei: „Es droht keine Islamisierung der ganzen deutschen Gesellschaft.“

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Am Sternmarsch "Dresden für Alle" beteiligten sich laut Polizei rund 9000 Menschen.

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Die „Pegida“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) zeige auf erschreckende Weise, wie Rechtsextremisten Demonstrationen für ihre Zwecke missbrauchten, betonte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD). „Wir müssen diese Aufwiegler demaskieren.“

Am Montagabend sind in der Dresdner Innenstadt wieder mehrere Veranstaltungen geplant. Während Pegida in dieser Woche wieder durch die Stadt ziehen will, ruft das Bündnis „Dresden für alle“ die Dresdner auf den Theaterplatz, vorher gibt es in der Kreuzkirche ein Friedensgebet. Zudem plant das Bündnis Dresden Nazifrei eine Demonstration vom Bahnhof Neustadt bis zum Rathaus. Bei den verschiedenen Veranstaltungen werden Tausende Teilnehmer erwartet.

dpa

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