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Grüne fordern mehr Polizei für die Äußere Neustadt

Ortsbeiräte sprechen von beängstigender Entwicklung Grüne fordern mehr Polizei für die Äußere Neustadt

Kriminalitätsschwerpunkt Äußere Neustadt: Die Grünen im Ortsbeirat Neustadt beobachten eine Häufung gewalttätiger Übergriffe in der Neustadt, wie Ortsbeiratsmitglied Klemens Schneider gegenüber den DNN erklärte. Die Neustadt-Grünen fordern mehr Polizisten und die Einberufung eines Runden Tisches.

Kriminalitätsschwerpunkt Äußere Neustadt: Am Wochenende war die Polizei mit insgesamt 80 Beamten im Szeneviertel im Einsatz
 

Quelle: dpa

Dresden.  Kriminalitätsschwerpunkt Äußere Neustadt: Am Wochenende war die Polizei mit insgesamt 80 Beamten im Szeneviertel im Einsatz, um die Straßenkriminalität zu bekämpfen. Die Beamten waren vor allem am Albertplatz, auf der Alaunstraße, Louisenstraße, Rothenburger Straße und Görlitzer Straße unterwegs und konnten mehrere Straftaten ahnden. So wurde ein 42-jähriger Tunesier gestellt, der am Freitagabend auf der Alaunstraße eine 18-Jährige erst sexuell belästigt und ihr dann das Handy gestohlen haben soll.

Die Beamten beendeten in der Nacht zum Sonnabend eine Schlägerei auf der Rothenburger Straße, bei der zwei Iraner und zwei Afghanen mit Bierflaschen aufeinander losgegangen waren. Zivilbeamte stoppten auf der Katharinenstraße am Sonnabendmorgen zwei Deutsche, die Meinungsverschiedenheiten mit den Fäusten austrugen.

Die Grünen im Ortsbeirat Neustadt beobachten eine Häufung gewalttätiger Übergriffe in der Neustadt, wie Ortsbeiratsmitglied Klemens Schneider gegenüber den DNN erklärte. „In den letzten Monaten hat sich das subjektive Sicherheitsgefühl besonders um Umfeld des Scheunevorplatzes massiv verschlechtert. Nahezu täglich kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, Frauen berichten von sexuellen Belästigungen“, so Schneider.

Die Neustadt-Grünen fordern die Einberufung eines Runden Tisches, an dem Gastronomen, Klubbetreiber, Spätshopinhaber, Polizei, Gemeindlicher Vollzugsdienst, Vertreter des Flüchtlingsheims „K9“, der Scheine und des Ortsbeirates“ mitwirken sollten. Die Straßenlaternen sollten im Viertel ohne Nachtabschaltung leuchten, besser beleuchtet werden müsse der häufig von Dealergruppen belegte Treppenaufgang zur Turnhalle des Dreikönigsgymnasiums.

Ein „Neustadt-Kümmerer“ solle als Ansprechpartner für Anwohner, Gewerbetreibende und Gäste der Neustadt unterwegs sein, die Präsenz von Polizeikräften in den Wochenendnächten solle permanent und sichtbar sein. Der Drogenhandel müsse mit dem verstärkten Einsatz verdeckter Ermittler eingedämmt werden, fordern die Grünen. Der Revierleiter Nord müsse regelmäßig den Ortsbeirat über die Sicherheitslage informieren.

Für den Scheunevorplatz müsse ein Nutzungskonzept erarbeitet werden, damit die Anwohner und friedlichen Besucher der Neustadt den Platz zurückerobern könnten. „Die Neustadt ist so beliebt, weil das Lebensgefühl hier lebendiger, offener und freier ist als in anderen Stadtteilen. Um diese Identität zu erhalten, darf es für Gewalt und sexuelle Übergriffe keine Toleranz geben“, so Schneider.

Der Ortsbeirat Neustadt sollte sich gestern auf Initiative der Grünen mit der Sicherheitslage befassen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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