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Grüne fordern: Fußgängertunnel am Neustädter Markt zur Hälfte sanieren und zur Hälfte zuschütten

Grüne fordern: Fußgängertunnel am Neustädter Markt zur Hälfte sanieren und zur Hälfte zuschütten

Wie weiter mit dem bei der Flut 2013 schwer geschädigten und deshalb gesperrten Fußgängertunnel am Neustädter Markt? 350 000 Euro Flutmittel stehen der Stadt für eine Sanierung oder eine andere Lösung zur Verfügung.

Die Grünen im Stadtrat werfen jetzt einen neuen Vorschlag in die Debatte: "Wir wollen, dass der Tunnel zur Hälfte zugeschüttet und zur Hälfte saniert wird", erklärte Fraktionsvorsitzender Thomas Löser gegenüber DNN.

Die Hälfte auf der Blockhaus-Seite, die den Tunnel mit den Straßenbahnhaltestellen verbindet, sollte verfüllt werden. Die Hälfte auf der Narrenhäusl-Seite hingegen sei zu erhalten, meint der Fraktionsvorsitzende. Zum einen stehe der Tunnel unter Denkmalschutz, zum anderen sei die Unterführung bei Skateboardern und Radfahrern beliebt. Mit den dank halber Sanierung eingesparten Mitteln solle die Stadt breite ebenerdige Querungen von der Augustusbrücke zur Hauptstraße schaffen. "Im Moment ist die Situation ungünstig, weil die Radspur zu schmal ist und die Fußgänger nur am Blockhaus über die Straße kommen." Mit dem Abriss einiger Steine könnte eine für Fußgänger und Radfahrer annehmbare Situation geschaffen werden. Das sei geboten, da die Grünen langfristig die Augustusbrücke vom Pkw-Verkehr befreien wollen.

Neben dem Tunnel macht sich die Fraktion auch intensive Gedanken um die Wiederbelebung des Neustädter Marktes. "Wir müssen schon fragen, ob die vierspurige Große Meißner Straße noch zeitgemäß ist", so Löser. Die Verkehrsachse sei ein Kind der Stadtplanung des vergangenen Jahrhunderts. "Wir wollen, dass der Neustädter Markt wieder zum zweiten Wohnzimmer Dresdens neben dem Neumarkt wird."

Ein Wohnzimmer mit Stadtautobahn sei schlecht denkbar. Die Grünen wollen aber nicht nur eine schmalere Straße, sondern eine Gesamtbetrachtung des Stadtraumes zwischen Palaisplatz und Carolaplatz. "Es geht darum, langfristig Lösungen für das städtebauliche Ensemble zu finden." Löser kann sich ein Werkstattverfahren für die städtebauliche Figur rund um den Neustädter Markt vorstellen. "Wir sollten mit den Dresdnern diskutieren, wie der Platz einmal aussehen soll."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.06.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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