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Großes und Kleines Haus erstrahlen zum Start der neuen Spielzeit wieder im üblichen Glanz

Großes und Kleines Haus erstrahlen zum Start der neuen Spielzeit wieder im üblichen Glanz

Sechs Wochen standen die Bühnen des Dresdner Staatsschauspiels sowohl im Großen als auch im Kleinen Haus still. Gespenstige Stille herrschte während der offiziellen Spielzeitpause vom 14. Juli bis 24. August dennoch nicht.

Denn üblicherweise wird die künstlerische Abstinenz in der Sommerpause genutzt, um beide Häuser für die kommende Spielzeit so richtig auf Vordermann zu bringen - so auch in diesem Jahr. 1,5 Millionen investierte der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), um ein komplexes Bauprogramm zu koordinieren und umzusetzen.

"Solche Häuser muss man eben pflegen. Deshalb stehen jedes Jahr wieder umfangreiche Baumaßnahmen auf dem Programm. Das ist keineswegs unüblich," stellte Schauspielhaus-Sprecherin Martina Aschmies auf DNN-Anfrage klar. So musste im Großen Haus der Bühnenboden abgeschliffen und geölt werden. Zudem standen Wartungsarbeiten an der Bühnen- und Kältetechnik an. Auch das bestehende Kabelnetz wurde an einigen Stellen ausgebessert. Daneben waren mehrere Handwerker im Einsatz, um den Akustikputz des Hauses zu reinigen. An Portal und eisernem Vorhang, der zwecks Brandschutz Bühne und Zuschauerraum voneinander trennt, waren farbliche Schönheitskorrekturen notwendig.

Im Kleinen Haus stand neben den üblichen Renovierungsarbeiten die Baumaßnahme "Künstlerische Leitung Bürgerbühne" auf der Agenda. Im ersten Obergeschoss wurde dafür eine neue Beleuchterwerkstatt geschaffen. Zudem sind eine Etage darüber eine Lobby und Büros für die künstlerische Leitung der Bürgerbühne entstanden.

Mit den 1,5 Millionen Euro hat die diesjährige Sanierung der Kulturstätten noch eine vergleichsweise geringe Summe verschlungen. In den vergangenen beiden Jahren kostete die Generalüberholung 1,95 Millionen Euro (2013) und 2,3 Millionen Euro (2012). Laut einem Sprecher des SIB sind derzeit über 90 Prozent der Bauarbeiten an beiden Häusern fertiggestellt. Bis zum großen Eröffnungsfest am 6. September, das die diesjährige Spielzeit offiziell einläutet, werden schließlich auch die allerletzten Handgriffe erledigt sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.09.2014

Susann Schädlich

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