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Großes Besucherinteresse bei der Langen Nacht der Industrie in Dresden

Großes Besucherinteresse bei der Langen Nacht der Industrie in Dresden

"Wie genau ist diese Maschine?" "Wieviel Druck hält der Stahl aus?" "Ist das eine Sonderanfertigung?" Die Besucher der Dresdner Industrienacht fragten SBS-Projektmanager Thomas Moritz gestern Abend die sprichwörtlichen Löcher in den Bauch und das ging nicht nur ihm so: 22 Betriebe in und um Dresden hatten ihre Werktore für angemeldete Besucher geöffnet und rund 1000 kamen - immerhin ein Viertel mehr als zur Industrienacht 2013. Veranstalter waren die Industrie- und Handelskammer (IHK) und die Stadt Dresden, die "Dresdner Neuesten Nachrichten" präsentierten die Veranstaltung.

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Timo Köhler (2. v. l.) und Mario Krause (r.) zeigen und erklären Industrienacht-Besuchern in der Firma Wittur, wie Aufzugsmotoren geschaltet werden.

Quelle: D. Flechtner

"Die erneut hohe Nachfrage nach den raren Plätzen zeigt das ungebrochene Interesse der Dresdner, hinter die Kulissen der regionalen Betrieb schauen zu wollen", freute sich IHK-Präsident Günther Bruntsch über die Resonanz. "Für die Unternehmen gibt es kaum eine bessere Chance, sich den Dresdnern, vielleicht aber auch ihren Azubis und Mitarbeitern von morgen, als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren."

"Die Besucher stellen sehr interessierte Fragen", berichtete Klaus-Peter Schöne, Betriebsleiter bei SBS. Vor allem die hochtechnologische Bühnentechnik, die die Dresdner in alle Welt liefert, komme gut an. "Es ist wichtig, dass die Dresdner mal sehen, was die Unternehmen hier alles auf die Beine stellen."

Das sah Besucher Sven Joswig ganz ähnlich: "Ich halte das für ein gutes und interessantes Angebot - so sieht man wenigstens mal, wie anspruchsvolle Technik gebaut wird." Angetan zeigte sich auch Besucherin Nicole Krebs: "Ich interessiere mich sehr für Technik, die Industrienacht ist eine sehr spannende Sache. Ich bin schon das dritte Mal dabei", erzählt sie. Auf neue Geschäftspartner war wiederum Besucher Klaus Seifert aus: Der Geschäftsführer eines Unternehmens aus der Luft- und Raumfahrt ging zur Industrienacht, um Firmen zu finden, die für ihn Spezialanfertigungen bauen können. "Das macht alles einen sehr gut organisierten und interessanten Eindruck", befand er, nachdem er gerade eine tonnenschwere Stahlbühne in Aktion gesehen hatte, die in vier Monaten von Dresden in die Alte Oper nach Frankfurt am Main geliefert werden soll.

Die IHK rechnet zur nächsten Industrienacht mit mehr Unternehmen aus dem Dresdner Umland. Eine Fortsetzung ist also wohl gewiss.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2014

Heiko Weckbrodt

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