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Großer Teil der Tatverdächtigen bei rechtsmotivierten Straftaten aus Dresden

Kriminalität Großer Teil der Tatverdächtigen bei rechtsmotivierten Straftaten aus Dresden

Bei der politische-motivierten Kriminalität aus dem rechten Spektrum kommt ein Großteil der Tatverdächtigen aus Dresden. Das geht aus Zahlen der Staatsregierung hervor.

 Bei der politische-motivierten Kriminalität aus dem rechten Spektrum kommt ein Großteil der Tatverdächtigen aus Dresden.

Quelle: dpa

Dresden.  Bei der politische-motivierten Kriminalität aus dem rechten Spektrum kommt ein Großteil der Tatverdächtigen aus Dresden. Das geht aus Zahlen der Staatsregierung hervor.

Wie es in einem Schreiben von Justizminister Sebastian Gemkow an den Landtag heißt, kamen bei den politisch-motivierten Straftaten aus dem rechten Spektrum von 2015 bis heute insgesamt 254 aus Dresden. Das sind 12,4 Prozent der insgesamt 2046 Tatverdächtigen. Für diese Angaben wurden die Postleitzahlen des Wohnsitzes der Tatverdächtigen zur Tatzeit ausgewertet. Demnach kamen von den Verdächtigen 1859 aus Sachsen, sechs Tatverdächtige hatten zur Tatzeit keinen festen Wohnsitz. Bei elf Tatverdächtigen war zum Zeitpunkt der Abfrage der Daten noch keine Anschrift ermittelt. 20 Verdächtige wurden im Laufe der Ermittlungen wieder gelöscht, weil sich der Tatverdacht nicht bestätigte. Insgesamt 139 Tatverdächtige stammte aus anderen Bundesländern, elf aus anderen Staaten.

Wie Gemkow dem Landtag auf Anfrage von Valentin Lippmann (Grüne) mitteilte, stammten nach dem Postleitzahlen in dem Zeitraum 2015 bis 10. Juni 2016 insgesamt 235 Verdächtige aus Leipzig. Mit 98 mutmaßlichen Tätern entfällt ein großer Teil des Personenkreises auf Einwohner aus Freital. 37 kamen aus Dohma, Pirna oder Struppen (Postleitzahl 01796) sowie 31 aus Dohna, Heidenau und Müglitztal (01809). Für Dresden entfielen 40 Tatverdächtige mit ihrem Wohnsitz auf die Postleitzahl 01169 (Gorbitz). Mit 24 beziehungsweise 23 Tatverdächtigen rangieren Gruna (01277) und Prohlis (01239) dahinter.

Zu den registrierten Taten gehörten vor allem die Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen (1637), Volksverhetzung (479), Sachbeschädigung (312) und Körperverletzung (198 Fälle).

Von Ingolf Pleil

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