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Großer Andrang beim verkaufsoffenen Adventssonntag in Dresden - Händler hoffen auf Kälteschub

Großer Andrang beim verkaufsoffenen Adventssonntag in Dresden - Händler hoffen auf Kälteschub

Selten zeigt sich das Stimmengewirr in der Dresdner Innenstadt so verschiedensprachig wie am gestrigen zweiten verkaufsoffenen Advent. Sowohl Einheimische als auch deutsche und ausländische Touristen nutzten den freien Sonntag, an dem viele Geschäfte geöffnet hatten.

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Großer Andrang am 2. Advent in Dresden. Viele Dresdner und Touristen nutzten den Tag für Weihnachtseinkäufe.

Quelle: Madeleine Arndt

Die Dresdner Händler zeigten sich sehr zufrieden. „Wir hatten ein ausgesprochen gute Frequenz", resümierte Thorsten Kemp, Centermanager der Altmarkt-Galerie.

Dies sei besonders spannend, da die Altmarkt-Galerie im Vergleich zum vergangenen Jahr über 100 Läden mehr verfüge. Besonders mit seltenen Geschäften wie dem „Apple Store" und der Filiale der US-Kultmarke „Hollister" sei es gelungen, das Einzugsgebiet zu vergrößern. „Die Einkäufer kommen von Prag bis Berlin", konstatierte Kemp. Durch 40 Prozent mehr Fläche sei auch ein Frequenz-Plus von 40 Prozent erreicht worden. Insgesamt besuchten nach den Angaben des Centermanagers am Wochenende 170 000 Menschen die Altmarkt-Galerie.

Die Kunden fragten besonders nach Unterhaltungselektronik, Spielwaren, Parfüms und Sportartikeln. „Die dicken Jacken und Skianzüge blieben jedoch im Regal", konstatierte Kemp. Er erhofft sich mit sinkenden Temperaturen am nächsten verkaufsoffenen Sonntag am 18. Dezember noch einen Ruck in diesen Abteilungen. Diese Hoffnung hegt auch Wolfgang Wirz, Geschäftsführer von Karstadt Dresden. „Wir hoffen, dass es bis Weihnachten noch ein bisschen kälter wird", sagte Wirz. Das Wochenende sei „erfolgreich und recht erfreulich" gewesen. Jedoch sei der Abverkauf der dicken Wintersachen im Vergleich zum Dezember 2010 - seinerzeit herrschten minus 20 Grad - schlechter gewesen.

Besonders auffallend ist laut Wirz der große Anteil von tschechischen Kunden gewesen. Auch viele Polen seien zum Einkaufen gekommen. „Die tschechischen Kunden sind die stärkste Gruppe unter den 40 Prozent Touristen", sagte auch Kemp. „Durch die starke Krone finden sie derzeit einen Wettbewerbsvorteil von 20 Prozent bei uns."

Viele Einkaufs-Touristen kamen auch aus Deutschland. „Für uns ist es sehr angenehm, an einem Sonntag in den Dresdner Geschäften zu schlendern", sagte Jens Stiller aus Schwerin und fügte mit einem Lächeln hinzu: „Und ich sehe meine Frau gern glücklich." Anita Mrotzek ist mit ihrem Mann extra aus dem hessischen Kirchhain angereist. „Den verkaufsoffenen Sonntag finde ich gut. Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre", konstatierte die Seniorin. Claudia Wertmann und Ursula Schneider hatten es nicht so weit. Sie sind aus dem sächsischen Bernstein angereist. „Wir treffen uns mit unserer Familie auf dem Weihnachtsmarkt und gehen nebenbei shoppen", erklärten die Frauen. Das sei eine wunderbare Verbindung.

Von Dresden überzeugt zeigte sich auch der Geschäftsführer des sächsischen Handelsverbandes Eberhard Lucas: „Dresden ist prädestiniert für große Umsätze und liegt im sachsenweiten Vergleich an der Spitze.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.12.2011.

Katrin Tominski

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