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Große Untersuchung: Letzte Hoffnung für Krokodil Max im Zoo Dresden

Große Untersuchung: Letzte Hoffnung für Krokodil Max im Zoo Dresden

Rund 75 bis 100 Tabletten am Tag muss Krokodil Max im Dresdner Zoo momentan fressen. Gesundheitlich steht es sehr schlecht um das fast 60 Jahre alte Krokodil ( DNN berichteten).

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Leistenkrokodil Max am Montag (8. Juni 2015) im Zoo Dresden. Das Tier soll am Dienstag intensiv untersucht werden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Am Dienstag werden Zoo-Ärzte und zusätzliche Experten das Reptil narkotisieren und genauer untersuchen. Fällt die Diagnose schlecht aus, muss Max eingeschläfert werden. "Max leidet unter einer Niereninsuffizienz“ sagte Zoo-Arzt Dimitri Widmer am Montag, der seit 2,5 Jahren im Dresdner Zoo arbeitet. Das Versagen der Organe sei kaum heilbar, die Tabletten ein letzter Versuch der Heilung.

Die Vorbereitungen für die Untersuchung laufen seit Tagen: Im Gehege wurde das Wasser abgelassen, Max liegt auf dem Trockenbereich, abgeschirmt von einem Holzzaun. Die Besucher am Montag nahmen trotz der eingeschränkten Sicht Abschied von dem Reptil, das europaweit zu den ältesten Zoo-Krododilen gehört. Laut Widmer steht es definitiv schlecht um ihn. „Er wog bei der letzten Wiegung im Jahr 2010 rund 430 Kilogramm. Danach ist er weiter gewachsen. Seit seiner Krankheit wird er aber leicht abgenommen haben“, so der Mediziner. 

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Bei der geplanten Untersuchung werden die Ärzte zunächst eine Narkotisierung per Lanze versuchen. Der zwei Meter lange Stab mit einer Kanüle an der Spitze ermöglicht eine ungefährliche Spritze durch die Gitter. Der riskanteste Teil folgt 30 bis 45 Minuten später. „Max sollte dann narkotisiert sein und wir werden das Maul verbinden. Ist das geschafft, ist der gefährlichste Moment überstanden“, schildert Wildmer das Prozedere. Im Anschluss wollen die drei externen Ärzte und zwei Zoo-Mediziner eine Gastrokopie durchführen.

Die Magenspiegelung soll zeigen, ob Fremdkörper in seinen Bauch gelangt sind. Zusätzlich sollen die Blutwerte und der Körper des Krokodils genauestens untersucht werden. Liegen die Ergebnisse vor, wollen die Ärzte ihre Schlüsse ziehen. „Wenn keine Möglichkeit zur Heilung besteht, müssen wir ihn einschläfern lassen. Das gebietet allein schon der Tierschutz, da das Tier sonst nur unter unnötigen Schmerzen leidet“, so Widmer. Am Mittwoch könnte ein erstes Ergebnis vorliegen.

Dominik Brüggemann

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