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„Gräfin Cosel“ auf der Elbe in Dresden havariert

Schiffsdefekt „Gräfin Cosel“ auf der Elbe in Dresden havariert

Offenbar gab es am Montagmittag eine Schiffshavarie auf der Elbe. Wie eine DNN-Leserin und Augenzeugin unserer Redaktion mitteilte, kam die „Grafin Cosel“ in Höhe des Laubegaster Ufers zum Stehen und verharrte an Ort und Stelle aus.

Nachdem die „Gräfin Cosel“ geräumt wurde, schleppte die „Dresden“ den größeren Dampfer in die Werft.
 

Quelle: privat

Dresden. Offenbar gab es am Montagmittag eine Schiffshavarie auf der Elbe. Wie eine DNN-Leserin und Augenzeugin unserer Redaktion mitteilte, kam die „Grafin Cosel“ in Höhe des Laubegaster Ufers zum Stehen und verharrte an Ort und Stelle aus. Der Dampfer soll dabei sogar leicht immer weiter gen Niederpoyritzer Ufer getrieben sein. Nach einiger Zeit näherte sich die „Dresden“ und es ertönten Kommandorufe.

Der kleinere Dampfer legte vorsichtig an der „Gräfin Cosel“ an und die Passagiere wurden schrittweise auf das funktionstüchtige Schiff umgeladen. Anschließend wurde das offenbar havarierte Schiff von der „Dresden“ ins Schlepptau genommen und stromaufwärts in langsamer Geschwindigkeit in die Schiffswerft geschleppt.

Wie Karin Hildebrand, Geschäftsführerin der Sächsischen Dampfschifffahrt gegenüber DNN am Abend mitteilte, war wohl Luft in den Schottelantrieb geraten. Weil man nicht wusste, wie lang die Reparatur dauern würde, entschied man sich die Gäste umzusetzen.

Technikchef Gerd-Rüdiger Degutsch behob den Schaden noch am späten Nachmittag, indem er die überflüssige Luft mit einer Vakuumpumpe abpumpte. Das Schiff konnte demnach in der Werft im Wasser bleiben. Am Dienstag soll die „Gräfin Cosel“ wieder wie geplant einsatzfähig sein.

Von sbu/cs

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