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Goldene Pforte des Dresdner Rathauses öffnet am Sonnabend

Bürger können sanierten Ostflügel besichtigen Goldene Pforte des Dresdner Rathauses öffnet am Sonnabend

Das Dresdner Rathaus bekommt seine Prunkstücke zurück: die „Goldene Pforte“, die prunkvolle Kuppelhalle, das Foyer mit seinen dicken moosgrünen Säulen sowie den Plenar- und den Festsaal. Am Sonnabend können Besucher die aufwendig sanierten Räume besichtigen.

Dresden. Das Dresdner Rathaus bekommt seine Prunkstücke zurück: die „Goldene Pforte“ hinter dem „Trümmerfrau“-Denkmal, die prunkvolle, kreisförmige Kuppelhalle mit Malereien von Otto Gussmann, das Foyer mit seinen dicken moosgrünen Säulen sowie den Plenar- und den Festsaal. Den gesamten Ostflügel des Neuen Rathauses haben Handwerker in den vergangenen fünf Jahren aufwendig saniert.

Am Sonnabend können Besucher zwischen 10 und 16 Uhr die generalüberholten Räume besichtigen und auch den Verwaltungs- und Stadtratsmitarbeitern über die Schulter schauen. So zeigt beispielsweise Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sein Büro. Der Leiter des Stadtarchivs, Thomas Kübler, führt durch das Neue Rathaus und erläutert historische Details, etwa, dass die vergoldeten Gitter des Haupteingangs vom Dresdner Bildhauer und Kunstschmied Karl Groß gestaltet wurden. Neugierige Besucher können die Räume aber auch selbst erkunden und beispielsweise einen Blick ins Goldene Buch der Stadt werfen.

Seit Frühjahr 2011 wurde der Ostflügel des Neuen Rathauses saniert. Nun können Bürger den generalüberholten Rats- und Festsaal, die Kuppelhalle und die "Goldene Pforte" besichtigen.

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Die umfassende Sanierung war dringend nötig, weil das Rathaus nach dem Zweiten Weltkrieg mit den damaligen bescheidenen Mitteln wieder aufgebaut worden war. Das führte dazu, dass beispielsweise Decken bis zu zwölf Zentimeter durchhingen. Außerdem enthielten zahlreiche Zimmerdecken gut brennbares Stroh – diese sogenannten Rabitz-Decken wären bei einem Feuer einfach eingestürzt. Bei der Sanierung des Ostflügels blieb deshalb fast kein Stein auf dem anderen, die Kosten stiegen von anfangs angepeilten etwa 25 Millionen Euro auf rund 38 Millionen.

Informationen zum Programm und den Stationen des Rundgangs: www.dresden.de/goldenepforte

Von ttr

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